Wikipedia:Pressespiegel/2007

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Dezember 2007

  • TV: BBC World Germany, Hardtalk, 31. Dezember 2007, 10:30
    Stephen Sackur interviewt Jimmy Wales
    zu Problemen in der Wikipedia, Wikia, dem kommerziellen WoW-Wiki und Wikis als zukünftigen Instrumenten politischer Meinungsbildung.
  • Website: Stern.de: Horst Güntheroth, Ulf Schönert: Wissen für alle, 26. Dezember 2007
    Online-Ausgabe des Stern-Artikels 50/2007, S. 31-44.
  • Zeitung: Kerstin Kohlenberg im Interview mit Jimmy Wales: Herrscher des Wissens. Mit seiner neuen Suchmaschine greift er den Internet-Riesen Google an., In: Die Zeit, Nr. 52, 19. Dezember 2007.
    Wales spricht über Bürgerjournalisten, die neue Wikia-Suchmaschine, Belohnungssysteme und Unternehmensmodelle: „Man hört mittlerweile ja oft den Begriff crowdsourcing. Also anstatt dass man die Arbeit in ein billigeres Land outsourct, crowdsourct man, man lässt die Masse umsonst arbeiten. Ich empfinde diesen Begriff als sehr beleidigend für Leute, die in einer Gemeinschaft arbeiten, weil sie an die Kraft der Gemeinschaft glauben.“
  • Zeitung: Wikipedia greift Google an: Jimmy Wales kündigt die Suchmaschine Wikia an mit der er Google "angreifen" will. Die Systematik der Suchmaschine soll offen zugänglich sein. Der Artikel wertet die Ankündigung als Reaktion auf Knol, Bild (Bundesausgabe) vom 19. Dezember 2007 - Seite 11 unten Mitte.
  • Website: Spiegel Online: "Alle relevanten Informationen mit einem Klick", 17. Dezember 2007
    „SPIEGELnet GmbH und die Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group (...) starten im Frühjahr 2008 SPIEGEL Wissen, ein neues multimediales Rechercheportal im Internet. Das Angebot wird unter der Adresse wissen.spiegel.de abrufbar sein. SPIEGEL Wissen greift zu auf die Inhalte des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL und von SPIEGEL Online sowie der Bertelsmann-Lexika und -Wörterbücher. Hinzu kommen die Einträge aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. “.
  • Zeitung: Sebastian Fischer (17) von der Evangelischen Schule in Frohnau (Kommentar): Ideen-Klau - nichts für mich!, In: Berliner Morgenpost, 11. Dezember 2007, Stadtleben, S.16 Heft 338
  • Zeitung: Bild: Internetstatistik: "Wikipedia" war 2007 auf Rang 4 der häufigsten Suchbegriffe bei Google.de. Bild vom 11. Dezember 2007, Seite 7 oben rechts, als Quelle für die Angaben wird Google genannt.
  • Zeitschrift: Der Spiegel: Personalien: Jimmy Wales, 10. Dezember 2007, S. 185
    Die Notiz zitiert (ohne Quellenangabe) aus einem Interview von Wales mit The New York Times vom 18. November 2007: „Der US-Amerikaner (...) erklärte jüngst, die Annahme, Wikipedia sei demokratisch, wäre vollkommen falsch. Die Kerntruppe von Wikipedia sei "in Wahrheit ganz schön eingebildet" (...) Die Kerngemeinschaft von Wikipedia, so bekennt ihr Erfinder, würde fundierte Beiträge der Leser zwar sehr schätzen, aber: "Wir glauben, einige Leute sind Idioten und sollten gar nicht schreiben."“
  • Buch Ankündigung: Stefan Weber: Die Medialisierungsfalle. Kritik der neuen Medien. Eine Analyse , Edition Va Bene, 1. Auflage, März 2008, ISBN 978-3851672091
    vom Klappentext [1]: „Die Copy/Paste-Kultur des "freien Wissens" im Netz bedroht die Lese- und Schreibfähigkeit der "Generation Wikipedia". Durch die fortschreitende Digitalisierung des kulturellen Erbes entsteht eine Kultur der Schnipsel und Häppchen, in der der Blick für das Ganze, für den Kontext verloren zu gehen droht.“.
    aktuelle thematische Beträge von Weber in INETBIB: Wikipedia IST höchst problematisch - Fallbeispiele,
    siehe auch Webers Seminar 2007W Medientheorie/Netzbasierte Wissenskultur an der Universität für angewandte Kunst Wien: „... In der Wikipedia herrscht etwa die Konsenstheorie der "Wahrheit" vor. Handelt es sich hierbei um die vielbeschworene "Wisdom of Crowds" oder um ein kollektives Produzieren von - zwar nicht ausnahmslos, aber doch zu vielen - Fehlern, Fakes und Plagiaten?“
    zum Buchtitel äußert sich Peter Haber: Stefan Weber und die Plagiatsfalle, dazu auch Benutzer:Historiograf: Plagiatsjäger
Juliana da Costa Jose distanziert sich von diesem in dieser Form von ihr nicht authorisierten Artikel, der unter anderem auch falsche Angaben enthält. dif
  • Zeitung: Neues "Who's who" auf FTD.de, In: FTD, Ausgabe, 9. Dezember 2007,
    „Deshalb erhebt die Datenbank keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist kein Wikipedia.“.
  • Zeitung: Beo: Schimpanse schlägt Studenten, In: Tagesspiegel, 7. Dezember 2007
    Satire, „Trotz seiner bei Wikipedia erhaltenen Wissensausbildung konnte der Student Immerschlau den Schimpansen Jimmy nicht im Bananenschälen unter Flutlicht schlagen.“.
  • Website: Computer Bild: COMPUTER BILD: Lexikon Wikipedia als DVD-Version gratis, 7. Dezember 2007
    „COMPUTER BILD-Leser bekommen die DVD-Ausgabe von Wikipedia als kostenlose Zugabe: Die Silberscheibe klebt zusätzlich auf der DVD-Ausgabe von Heft 26/2007 (Preis: 3,50 Euro, ab 10. Dezember im Handel).“.
  • Website: Internet Professionell: (dd): Bei Wikipedia rumort es , 5. Dezember 2007
    Zur „geheimen Mailingliste für einen kleinen elitären Kreis von Admins“ die durch das Schiedsgerichtverfahren um User:Duroval in en: bekannt wurde, und über die The Register berichtete [2].
  • Website: Heise online: Peter Michael Ziegler: Google legt Jahres-Zeitgeist-Statistik vor, 5. Dezember 2007
    „Die Plätze 1 bis 3 der häufigsten Suchbegriffe in Deutschland belegen "Routenplaner", "Telefonbuch" und "Wetter". Auf Platz 4 folgt die freie Online-Enzyklopädie "Wikipedia".“.
  • Website: PC Magazin: Panagiotis Kolokythas: Die beliebtesten Google-Suchabfragen im Jahr 2007, 5. Dezember 2007
    Zeitgeist-Liste, „Google Deutschland hat am Mittwoch bekannt gegeben, nach welchen Suchbegriffen die deutschen Anwender in diesem Jahr am häufigsten gesucht haben.“.
  • Zeitung: Wir sind alle Wikipedianer, In: Süddeutsche Zeitung, 3. Dezember 2007, S. 13
    Beispiele für fehlerhafte Übernahmen von Wikipedia-Inhalten.
  • Website: Spiegel Online: Felix Knoke: NETZWELT-TICKER, 3. Dezember 2007
    „Die geheime Wikipedia-Mailingliste: The Register berichtet, dass Administratoren der englischsprachigen Wikipedia eine geheime Mailingliste betreiben, um gegen Leute vorzugehen, die ihnen ihre Stellung unsicher machen.“
  • Website: Heise Online: Stefan Krempl, Jürgen Kuri: Forschungsreport: Google muss zerschlagen werden, 3. Dezember 2007
    „Eine Studie der TU Graz warnt mit drastischen Worten vor der "Bedrohung der Menschheit" durch Google (...) Die Sicht auf die Wirklichkeit werde immer stärker von einem "Ergoogeln der Realität" geprägt, wobei aufgrund der häufigen Verweise des Suchmaschinenvorreiters auf die Wikipedia genauer genommen von einer "Google-Wikipedia-Variante der Wirklichkeit" gesprochen werden müsse.“. Dazu Blogbeitrag von Benutzer:Mathias Schindler
  • Zeitung: Jochen Reinecke: RÄTSEL Gehen Sie ins Netz? (Rubrik), In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. Dezember 2007, S. 82
    „... werfen Sie unbedingt einen Blick in die dem Kölschen und seinen Abarten gewidmete "Wikkipedija" - unter http://ksh.wikipedia.org. (...) Diese wundervolle Version der Wikipedia ist ganz den ripoarischen Dialekten gewidmet (...) Nun unser Rätsel: Wie nennt man ein kleines, durchgezapftes Kölsch? (...)“.

[Bearbeiten] November 2007

  • Website: derStandard.at: Helmut Spudich: Gemeinsam auf Schatzsuche in digitalen Karten, 29. November 2007
    „Wikipedia hat im Lexikonbereich das Vorbild geliefert, jetzt werden diese Arten von User-Beteiligung auch in vielen anderen Bereichen fruchtbar.“.
  • Zeitung: Petra Kolonko: Jederzeit bereit Chinesische Internetnutzer im Visier der Behörden, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. November 2007, S. 10
    „Fremdsprachige Internetauftritte wie die der BBC sind generell, manche wie die der Deutschen Welle punktuell blockiert. Wikipedia ist aus China nicht zu erreichen.“.
  • Zeitschrift: Janko Röttgers: Am Ende der Flegeljahre Das Web 2.0 wird erwachsen, In: c't, 25/2007, S. 148, 26. November 2007
    „Anfangs belächelten etablierte Web-1.0-Anbieter die Community-Plattformen noch, auf denen Nutzer selbst für Inhalte sorgen. Einzelne Fehler etwa in der Wikipedia dienten als Beispiele für die Qualität solcher Angebote. Doch im Netz entscheidet die Masse - und die hat das Web 2.0 akzeptiert.“.
  • Website: Chip Online: (hst): Wikipedia geht gegen Kreditkartendiebe vor, 23. November 2007
    „Wie die Washington Post berichtet, hat die Wikimedia Foundation jetzt die Mindestspendensumme auf einen Dollar erhöht, um Betrüger abzuschrecken.“.
  • Zeitung: Brendan Berk: Schlauer dank Spende. Höchst Infraserv unterstützt Vereine und Schulen, In: Frankfurter Rundschau, 23. November 2007, S. 19
    „Stadtteilbücherei (...) Sossenheim (...) Mit Hilfe ihrer Spende von Infraserv will die Bücherei die aktuelle Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden anschaffen. Dass Seitenlinienorgane Sinnesorgane für Druckreize bei Fischen sind, stünde zwar auch im Internetlexikon Wikipedia, doch es sei wichtig, dass Kinder lernten, auch außerhalb des Internets zu Recherchieren, sagt Hannelore Haller vom Büchereiverein.“.
  • Pressemeldung: PresseEcho, Die Deutschen wollen sich nicht länger für dumm verkaufen lassen / nextpractice-Studie zeigt: Medienkonsumenten zunehmend genervt von der Trivialität der Inhalte, nextpractice GmbH, 19. November 2007
    „Aktuelle Mediensatire "Free Rainer" spiegelt vorhandenes Kritikpotential (...) Interview-Studie zu den Veränderungen in der Medienlandschaft (...) Ohne angemessene Bewertungsmechanismen erstickt das Internet an der Masse der eingepflegten Informationen. Demnach macht sich angesichts von Kurzfristigkeit und fehlendem Tiefgang selbst bei der Einschätzung des reinen Unterhaltungswertes mittlerweile Enttäuschung breit: "Rundherum positiv schneiden tatsächlich nur noch Internet-Angebote ab, bei denen die Inhalte entweder sorgfältig von einer Redaktion überarbeitet werden oder wie etwa bei Wikipedia einem anderen Verfahren unterliegen, das die Qualität sichert."“.
  • Website: SpiegelOnline NETZWELT-TICKER: Richard Meusers: Wiki 2.0: Konkurrenz für Facebook und Co.?, 19. November 2007
    „Das befeuerte Gerüchte, bei Wikipedia denke man über die Einführung eines sozialen Netzwerkes nach“.
  • Zeitung: hag: Digitale Demokratisierung des Wissens Kostenlose Internetinhalte verändern Lernen und Geschäftsmodelle, In: NZZ, 19. November 2007
    „Qualitätskontrolle für Wikipedia und Co. Bei der konkreten Umsetzung von Open-Access-Modellen stellen sich aber auch Probleme der Langzeitarchivierung von Daten und vor allem solche der Qualitätssicherung. Die simple Frage etwa, ob denn die Fakten aus Wikipedia korrekt seien, die dem Gymnasiasten als Grundlage seiner Maturarbeit oder gar dem Doktoranden als These seiner Dissertation dienen. Um hier eine Kontrollinstanz zu schaffen, wird deshalb etwa Wikipedia nun zu «Education-Wikipedia» ausgebaut, wo ein (freiwillig) international aktives Coaching-Team die von der Community eingebrachten Fakten auf ihre Richtigkeit überprüft.“
  • Radio: Inforadio (rbb), Ich bin dann mal web (2.0), 10. November 2007, 13:45 Uhr
    Bericht zur Web 2.0 Expo, veranstaltet von Internet-Guru Tim O’Reilly in Berlin vom 5.-8. November 2007. Interview mit dem Berliner Medienwissenschaftler Robin Meyer-Lucht: „Und dann gibt es ein Wikipedia, wo man weiß, das stimmt wahrscheinlich, aber wenn ich wissen muss, ob es wirklich stimmt, dann muss ich es einfach noch einmal kontrollieren, aber dafür bekomme ich die Information in einer Tiefe - auch noch kostenlos -, die mir so keine vergleichbare Publikation gibt.“.
  • Website: Welt Online: Autor: Lexikon Diese Bücher trainieren das Hirn – und die Muskeln, 9. November 2007
    Zur Herausgabe der neuen „WELT LEXIKON-Gesamtausgabe“. Kurze Geschichte des Lexikons, mit besonderer Beachtung des Brockhaus, inkl. „Brockhaus-Quiz“: „Dennoch verschließen sich "Brockhaus" und Mitbewerber nicht den technischen Innovationen, die es Internet-Foren wie "Wikipedia" oder "Meyers Lexikon online" ermöglichen, zeitnah Aktualisierungen zu lancieren.“
  • Pressemeldung: Technische Universität Darmstadt, URL IBM UIMA Innovation Award für Gurevych und Mühlhäuser, 7. November 2007
    „Die Arbeitsgruppe "Ubiquitous Knowledge Processing" (UKP Lab) an der TU Darmstadt erhält den "IBM UIMA Innovation Award" für ihre Forschung im Bereich Textmining. (...) Ein prägendes Merkmal des Projekts ist es, dass kollaborativ erstellte Enzyklopädien wie beispielsweise Wikipedia genutzt werden, um das menschliche Wissen und das Sprachverstehen nachzubilden.“.

[Bearbeiten] Oktober 2007

  • Pressemeldung: PR Newswire Europe (German): comScore Listet Deutschlands Top-Websites im September, presseportal.de, 30. Oktober 2007
    In der von comScore veröffentlichte Studie über die Top 10 der deutschen Online Liegenschaften für den Monat September 2007 fällt Wikipdia vom sechsten auf den siebten Platz zurück, obwohl die Benutzerzahlen (in Tsd.) um 5 Prozent im Vergleich zum Vormonat von 12.840 auf 13.433 gestiegen sind. Wikipedia (Wikipedia-Sites) wurde überholt von der Otto Gruppe, die ihr Besucherzahlen um 9 Prozent durch „verstärkte Einkäufe zum Schulbeginn“ steigern konnte (Aug.: 12.619, Sept.: 13.724). Auf den Plätzen eins bis drei rangieren wie im Vormonat Google-Sites (1), eBay (2), Microsoft-Sites (3). United-Internet-Sites (5) und Time Warner Network (4) tauschten die Plätze.
  • Zeitschrift: Roland Buhles: „Hier konkret“, konkret, Nr. 11, 2007, S. 3
    Interview mit Günter Schuler, u. a. zum Einfluss von Rechten in der Wikipedia und wie sie geduldet werden.
  • Zeitung: Birgit Klein: Ein Lob der Langsamkeit; Trendforscher beurteilt neue Medien skeptisch, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Oktober 2007, S. 52
    zur Podiumsdiskussion nach dem Vortrag des Trendforschers Matthias Horx („Wirkliches Wissen ist immer analog und bleibt damit ein Fels in der Brandung digitaler Verwahrlosung.“) beim Medienkongress "On-Air-Port 2007": „Für rege Diskussion sorgte bei den Teilnehmern - neben Horx und Czerny der amerikanische Journalist Peter Laufer, der Autor Rüdiger Safranski und Medienunternehmer Ingo Wolf - auch das Thema "user generated content". Gemeint sind Plattformen wie YouTube oder Wikipedia, bei denen jeder Nutzer eigene Texte ins Netz stellen kann - ohne dass diese journalistischen Ansprüchen genügen müssen. "Furchtbar", meinte Ingo Wolf dazu und appellierte an die Journalisten: "Gebt nicht auf."“.
  • Website: Monsters and Critics.de: Joachim Scheible: Experten: Internet lässt Wissensqualität sinken, 22. Oktober 2007
    GetInfo-Umfrage „anlässlich des bundesweiten 'Tag der Bibliotheken' am 24. Oktober (...) Die Nutzer müssen davon überzeugt werden, dass ein Brockhaus wesentlich wertvoller ist als Wikipedia“.
  • Zeitung: Rebecca Hanke: Kleine Konkurrenz für Wikipedia, In: Stuttgarter Nachrichten, 22. Oktober 2007, S. 11
    Der Meyers Lexikonverlag hat ein Mitmach-Nachschlagewerk im Netz eröffnet, wo jeder Artikel verfassen kann, diese aber erst von einer Redaktion „auf ihre Richtigkeit und Unabhängigkeit hin“ überprüft und dann online gestellt werden. Zum großen Konkurrenten Wikipedia sagt Klaus Holoch, Pressesprecher von Meyers Lexikonverlag: „Das ist ein sehr interessantes Projekt, das zum Nachschlagen gut geeignet ist. Die Informationen dort müssen aber immer noch mal nachgeprüft werden.“
  • Zeitung: Sascha Reimann: "Webbisch" für Anfänger, Der Jargon der Internetforen und Chatrooms ist gewöhnungsbedürftig und nicht immer leicht zu verstehen, In: Stuttgarter Nachrichten, 22. Oktober 2007, S. 11
    „"Neue Technologien bringen neue Wörter hervor", sagt Angelika Böhm vom Dudenverlag in Mannheim. Zum Beispiel ist "voipen" in die 24. Auflage des Duden aufgenommen worden: Das Wort (abgeleitet von Voice over IP) bezeichnet ähnlich wie "skypen" Telefonieren über das Internet, etwa mit der Software "Skype". Während "googeln" beinahe ein Synonym für "im Internet suchen" geworden ist, bedeutet "wikifizieren" im Netzjargon, Beiträge für das Online-Lexikon Wikipedia aufzubereiten.“.
  • Zeitung: NN: Jugendlexikon: Die meisten Internet-Beiträge stammen von unter 20-Jährigen. In: Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2007, Feuilleton, S. 15
    Für die Inhalte von Web 2.0 sorgen laut dem Artikel hauptsächlich Jugendliche, genutzt wird dieses Wissen überwiegend von den Älteren: „zwei Drittel der Leser sind über dreißig, wie TNS infratest ermittelt hat“. „Beispiel Wikipedia. Zwar hätte man angesichts der oft täppischen Ausdrucksweise in dieser Enzyklopädie schon etwas ahnen können - wer aber hat gewusst, dass ein Drittel der Beiträge dort von Schreibern stammt, die noch keine zwanzig Jahre alt sind?“
  • Zeitung: Hendrik Werner: Wikipedia stagniert, Die Welt, 17. Oktober 2007, S. 27
    „Galt Wikipedia einst als zwar anarchisches, aber doch weithin pluralistisches Forum, in dem jeder seinen exotischen Interessen nachgehen und jeder jeden Artikel ungestraft korrigieren oder verschlimmbessern konnte, haben sich die Spielregeln in jüngster Zeit deutlich verschärft. [...] Hinzu kommt ein rauerer Umgangston in dem einst auf Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit setzenden Forum. [...] Überhaupt spaltet die Frage nach dem Grad der Spezialisierung zusehends die Gemeinde.“
  • Pressemeldung: LifePR.de, Web 2.0 - Wer sind die Nutzer des Mitmach-Webs, TNS Infratest GmbH, 16 . Oktober 2007
    „(...)Wikipedia. Während etwa ein Drittel (33 Prozent) der Verfasser von Beiträgen unter 20 Jahren sind, liegt der Anteil der Leser, die 30 Jahre und älter sind, bei 65 Prozent. "Web 2.0 ist in erster Linie eine Domäne der jungen Nutzer, insbesondere dann wenn es darum geht, das Internet tatsächlich selbst zu gestalten und aktiv mitzuwirken.“.
  • Zeitschrift: Richard Sietmann: Plagiatfahnder fielen durch. Spezialsoftware überzeugte im Test nicht. In: c't, Nr. 22, 15. Oktober 2007, S. 59
    „Die Medieninformatikerin Debora Weber-Wulff hat 14 gängige Produkte getestet [...]‚ und aus irgendeinem Grund findet es die Wikipedia nicht als Quelle, obwohl die ja nun für viele Abschreiber die erste Adresse ist.“
  • Website: wdr.de: David Ohrndorf: IP-Adressen verraten Urheber - Firmen schreiben sich Wikipedia schön, 15. Oktober 2007:
    „Unliebsame Details löschen, Konkurrenten in Misskredit bringen - in der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia kann jeder die Einträge ändern. Und offenbar schreiben auch Unternehmen mit. WDR.de hat einige Änderungen zurückverfolgt.“
  • Website: Spiegel.de, Wikipedia-Leidenschaft kühlt ab, 12. Oktober 2007:
    „Das Web-Lexikon lahmt: weniger Anmeldungen, weniger Korrekturen, weniger Uploads. Diese Statistik eines Administrators schockiert Wikipedianer. Alte Hasen fürchten: Stagnation bedeutet Streit. Affekt-Löschungen angeblich irrelevanter Artikel sind heute schon Wiki-Alltag. [...] Rohdes Zahlen beschreiben einen Rückgang auf hohem Niveau. Die englischsprachige Wikipedia verliert nicht auf einmal dramatisch Nutzer, Inhalte oder Popularität - das Wachstum lahmt nur nach sechs Jahren extremen Booms. Der Medienwissenschaftler und Wikipedia-Administrator Andrew Lih spricht von einem "Plateau", das Wikipedia nun erreicht habe.“
  • Website: n-tv: Brockhaus hören, 11. Oktober 2007
    „Unter dem Konkurrenzdruck der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia enthält die "Premium"-Ausgabe der Software alle Artikel auch als Audiodatei im MP3-Format.“
  • Zeitung: Christoph Neidhart: Japanische Minister entdecken die Freuden der Wikipedia-Manipulation. In: Tages-Anzeiger, 9. Oktober 2007, S. 9
    „In Japan «korrigieren» Beamte und Minister munter Wikipedia-Einträge. Selbst das kaiserliche Hofamt macht da mit.“
  • Pressemeldung: pressetext.com, Web 2.0: Jugend am aktivsten im Mitmachnetz (PDF), Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 9. Oktober 2007
    „So haben beispielsweise 78 Prozent der Internetnutzer schon einmal etwas in der Web 2.0 - Enzyklopädie Wikipedia gesucht, aber nur vier Prozent haben aktiv Einträge verfasst“.
  • Website: swissinfo/SRI: Wikipedia: Frei manipulierbares freies Wissen? 5. Oktober 2007
    „Am 29. September, dem Schweizer Wikipedia-Tag, diskutierten in Bern Macher und Nutzer über eine sicherere Zukunft des Lexikons, das zu den zehn am meisten genutzten Webangeboten gehört.“
  • Zeitschrift: Albrecht Ude: Wahrheitsfindung Webinhalte auf Glaubwürdigkeit prüfen. In: c't, Nr. 21, 1. Oktober 2007, S. 84 – 88
    „Sonderfall Wikipedia“
  • Pressemeldung: PR Newswire Europe (German): Eine Flut Deutscher Besucher Kurbelt Im August Online-Verkaufs- Und Internethandelsseiten An, presseportal.de, 1. Oktober 2007
    In der von comScore veröffentlichte Studie über die Top 10 der deutschen Online Liegenschaften für den Monat August 2007 steigt Wikipedia mit 12.840 Benutzern auf Platz sechs auf (plus 3,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat) und verbessert sich um zwei Positionen. Auf den Plätzen eins bis fünf rangieren Google, eBay, Microsoft, United-Internet Sites und Time Warner.

[Bearbeiten] September 2007

  • Buch: Christian Pentzold: Wikipedia - Diskussionsraum und Informationsspeicher im neuen Netz, Fischer, München 2007 (28. September), ISBN 388927434X
    Rezension von Benutzer:Napa (und weitere Verweise)
  • Zeitung: Anna-Maria Wallner: „Wer wirklich hinter Wikipedia steckt“. In: Die Presse, 26. September 2007
    „Die österreichischen Wikipedianer schotten sich generell ab.“, so Christoph Breitler, der Sprecher von Wikipedia Österreich. Er schätzt die Zahl der aktiven österreichischen Wikipedianer auf „an die 200“ Personen, meist Studenten oder fertige Akademiker aus Wien und der Steiermark.
  • Zeitung: Neues Deutschland (DPA): Wikipedia will frei werden von Unsinn. Internet-Lexikon testet neues System, 25. September 2007
  • Radio: 4. September 2007, ORF (Ö1), 14:05-14:45: Wikipedia: Netzwerk, Emanzipation, Manipulation.. „Anlässlich der kürzlich bekannt gewordenen Manipulation von Einträgen durch SPÖ und ÖVP hinterfragt Philipp Blom im Gespräch mit dem Internet-Experten und Future Zone Redakteur Erich Möchel die Möglichkeiten und Grenzen des vernetzten Wissens im Internet.“

[Bearbeiten] August 2007

  • Zeitung: Helmut Hetzel: „Frisierte Zitate vom königlichen Computer“. In: Stuttgarter Zeitung, 31. August 2007 (Politik, S. 1)
    Durch den Wikiscanner enttarnt, beichten Mabel Wisse Smit und ihr Ehemann Johan Friso von Oranien-Nassau ihre Personendaten vom persönlichen Computer der niederländischen Königin geschönt zu haben. „Am 8. Januar 2006 veränderten sie ein Originalzitat des niederländischen Ministerpräsidenten Jan Peter Balkenende. Darin hatte der Haager Regierungschef unmittelbar vor der geplanten Hochzeit im Jahr 2003 das adelige Paar der Lüge bezichtigt und begründet, warum Prinz Friso, der zweitälteste Sohn von Königin Beatrix, vom Haager Parlament keine Zustimmung zur Hochzeit mit Mabel Smit erhalten wird und sein Recht auf die Thronfolge verliert.“ Der Hof bestätigte den Vorfall, die Amsterdamer Zeitung De Telegraaf kritisiert die Änderung des Prinzenpaares als „Zensur“.
  • TV: 30. August 2007, Puls TV (Wien) (Magazin Metro) Wikipedia - Spielweise der heimischen Politiker
  • Website: orf.at, „Wenn das eigene Licht noch heller strahlt“, 30. August 2007
    „Jeder kann Einträge in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia bearbeiten - SPÖ und ÖVP machen von dieser Möglichkeit immer wieder Gebrauch, wie nun mit Hilfe einer neuen Software gezeigt wurde. Einerseits erstrahlt das Licht der eigenen Partei nach ein bisschen Umschreiben gleich viel heller. Andererseits wird der politische Gegner ein wenig blasser gemacht.“
  • Pressemeldung: PR Newswire Europe (German): comScore Veröffentlicht Besucherzahlen Der Wichtigsten Deutschen Webseiten Im Juli , de.biz.yahoo.com, 30. August 2007
    In der von comScore veröffentlichte Studie über die Top 10 der deutschen Online Liegenschaften für den Monat Juli 2007 rutscht Wikipedia mit 12.389 Benutzern auf Platz acht ab (minus 3 Prozent im Vergleich zum Vormonat), hinter Google, Microsoft, eBay, United-Internet Sites, Time Warner, T-Online und Otto. Trotz Sommerferien ist die die Gesamtzahl der deutschen Internetbenutzer mit 32,9 Mio. individuellen Besuchern die höchste, die jemals im Juli erreicht wurde.
  • Zeitung: Volker Breidecker: „Wikipedia. Symbolisches Kapital“, Süddeutsche Zeitung, 28. August 2007
    „Der Göttinger Philologe Markus Mueller, einer der Macher des Unternehmens Wikipedia, gab interessante Einblicke in die innere Struktur eines basisdemokratischen Projekts, das sich über eine Vielfalt von Selektionsmechanismen, die die Qualität, Überprüfbarkeit und Zuverlässigkeit der Inhalte herstellen und verbessern sollen, de facto längst zur "Meritokratie" entwickelt hat.“