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Wikipedia:Pressespiegel
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AbkĂŒrzung: WP:PS Im Folgenden sind Artikel und BeitrĂ€ge in deutschsprachigen Medien ĂŒber das Wikipedia-Projekt aufgefĂŒhrt (Pressespiegel). Artikel in weiteren Sprachen finden Sie hier und ĂŒber die oben aufgefĂŒhrten Links. Falls Sie gesammelte Artikel fĂŒr das interne Vereinsarchiv beisteuern möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Benutzer Nichtich.
FĂŒr Journalisten haben wir Hintergrundwissen zum Wikipedia-Projekt in unseren Presseinformationen gesammelt.
Sammlungen wissenschaftlicher Arbeiten rund um Wikipedia werden unter Wikipedia:Wikipedistik/Bibliographie (deutsch) und unter Wiki Research Bibliography (englisch) bereitgestellt.
ZusĂ€tzlich existiert der âAuĂenspiegelâ, in dem Rezensionen einzelner Artikel aufgelistet und diskutiert werden.
Ăltere Meldungen sind archiviert: 2007 - 2006 â 2005 â 2004 â 2001â2003
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*Website: '''Websitename(.de)''': Autor: ''[URL Titel]'', Datum<br />Kommentar, âZitatâ.
*Zeitschrift: Autor: ''[URL Titel]'', In: '''Zeitschriftenname''', Ausgabe, Datum, S. X-Y<br />Kommentar, âZitatâ.
*Zeitung: Autor: ''[URL Titel]'', In: '''Zeitungsname''', Datum, S. X-Y<br />Kommentar, âZitatâ.
*Pressemeldung: '''Presseagentur''', ''[URL Titel]'', Websitename(.de), Datum<br />Kommentar, âZitatâ.
*TV: '''[[Sendung/Sender]]''', ''[URL Titel]'', Datum, Uhrzeit<br />Kommentar, âZitatâ.
*Radio: '''[[Sendung/Sender]]''', ''[URL Titel]'', Datum, Uhrzeit<br />Kommentar, âZitatâ.
*Buch: Autor: ''Titel'', Verlag, Ort Jahr, ISBN<br />Kommentar, âZitatâ.
*Podcast: '''Websitename(.de)''', ''[URL Titel]'', Datum<br />Kommentar, âZitatâ.
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- Zeitschrift: Philipp Kutter: Wie Wikipedia zur Werbeplattform von Unternehmen wird, In: konkret 8/08, 25. Juli 2008, S. 51
- Website: taz.de: Benjamin Weber: Eine braune Alternative, 25. Juli 2008
- Radio: Radiofeuilleton/Deutschlandradio Kultur, Elektronische BĂŒcher verĂ€ndern das Lesen, 23. Juli 2008
Zitat: âDie Wissensliteratur, die EnzyklopĂ€dien, auch da war das Buch ein Notbehelf. Das macht "Wikipedia" viel besser. Nicht, weil es vom Inhalt her so dramatisch viel besser ist, sondern weil es von der Navigationsform so viel besser ist, mit diesen Links. Und das ist aktueller. Also, man muss unterscheiden, was liest man, und da wird sich einfach eine differenziertere Kultur ausbilden, auch mit GerĂ€ten.â.
- Website: FAZ.net: Marco Dettweiler, Wissensplattform âKnolâ. Hat Google den âWikipedia-Killerâ?, 24. Juli 2008
âDer zustĂ€ndige Projektmanager Cedric Dupont wolle keinen âWikipedia-Killerâ schaffen. âGoogle ist froh ĂŒber den Erfolg von Wikipediaâ. Und könnte es auch bleiben. Knols (sic) dĂŒrfte trotz Googles Macht so schnell nicht Wikipedia in die Knie zwingen.â
- Zeitung: Alice Ahlers und Reinhard LĂŒke: Machtkampf ums Wissen, In: Kölner Stadtanzeiger, 22. Juli 2008
Die virtuelle EnzyklopĂ€die Wikipedia hat jede Menge TĂŒcken. Viele Nutzer versuchen, das Online-Lexikon nach eigenen Vorstellungen mitzugestalten - doch an den Administratoren kommt nicht jeder vorbei.
- Zeitung: qui/Quirein: Asdrubal und Xammar wissen mehr, In: Nassauische Neue Presse, 22. Juli 2008
Bericht ĂŒber den 10. Wikipedia-Stammtisch Mittelhessen in Limburg
- Website: hronline.de: "Das Wissen der Menschheit gehört allen", 19. Juli 2008
Interview mit dem Soziologen Christian Stegbauer.
- Website: ChessBase News: âUnzĂ€hlige anonyme Autoren ... haben (das Nonprofit-Projekt) zur gröĂten Wissensdatenbank der Welt gemacht. Gerade auch der Bereich "Schach" ist in der Wikipedia in allen seinen Facetten zumeist ausgezeichnet und hochaktuell beschrieben.â Artikel des Tages: "Schachkomposition", 16. Juli 2008
- Website: ZDNet.de: (Ăbersetzung aus der englischen Ausgabe, Beispiele beziehen sich deswegen auch auf die englischsprachige Wikipedia)
Paul Murphy und Peter Marwan: Wikipedia: Vom Onlinelexikon zur Propagandamaschine, 16. Juli 2008
âWikipedia sollte das Onlinelexikon fĂŒr jedermann werden. Inzwischen ist es aber nur noch eine anschauliche Warnung dafĂŒr, wie aus qualifiziertem und sachkundigem Social Networking billige Propaganda wird. (...) Problematik des viel gepriesenen Social Networking (...): Dass sich die QualitĂ€t unweigerlich auf das niedrigste Niveau absenkt, das fĂŒr die am meisten engagierten Teilnehmer jeder Nische gerade noch akzeptabel ist. Was das in der Praxis von Wikipedia bedeutet, lĂ€sst sich am besten an zwei konkreten Beispielen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zeigen: den Diskussionen um die Themen Klimawandel und Prozessorarchitekturen.â
- Website: Faz.net: Manfred Köhler: Hartes Ringen um die richtigen Worte 16. Juli 2008
- Website: Derwesten.de: "Qualitativ kann man bei Wikipedia einiges machen", 14. Juli 2008
Interview mit dem scheidenden GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Wikimedia Deutschland, Arne Klempert.
- Website: Tages-Anzeiger: HĂ©lĂšne Arnet, Zentralbibliothek schreibt fĂŒr Wikipedia, 14. Juli 2008 (Ps. Siehe auch Benutzer:Zentralbibliothek ZĂŒrich)
- Website: Netzeitung.de: Seriöse Wikipedia und GruselfĂŒĂe, 12. Juli 2008
- Website: Hna.de: Sie alle wissen etwas, 10. Juli 2008
Bericht ĂŒber ein Treffen der Wikipedianer in Nordhessen.
- Website: Astrodicticum Simplex auf scienceblogs.de: Florian Freistetter: Wird die Wikipedia seriös?, 9. Juli 2008
Der Astronom (âIch habe selbst jahrelang dort als Autor mitgearbeitet - mich dann aber zurĂŒckgezogen.â) setzt sich mit den gesichteten und geprĂŒften Versionen auseinander: âSolang man nicht wirklich externe Experten heranzieht (was praktisch undurchfĂŒhrbar ist), wird sich das Grundproblem der Wikipedia nicht lösen lassen. Die gesichteten Versionen mögen eine gute Idee sein - aber fĂŒr die geprĂŒften Versionen sehe ich keine Möglichkeit zur Umsetzung die tatsĂ€chlich auch das Versprochene einhĂ€lt. Um das Problem der VerlĂ€Ălichkeit lösen zu können, mĂŒsste die Wikipedia ihr Grundprinzip - die absolut freie Mitarbeit durch jeden - aufgeben. Dann wĂŒrde aber auch die Wikipedia nicht mehr funktionieren.â.
- Radio: Der Deutschlandfunk in Forschung Aktuell Das Online-Lexikon Wikipedia sammelt genetische Informationen. 08. Juli 2008 16:35 - 17:00 Uhr
â...Ziel ist, mit Hilfe des offenen Wikipedia-Konzepts eine stets aktualisierte Sammlung von Informationen zu den Genen des Menschen zu schaffen. Informationen zu Genen werden bislang hauptsĂ€chlich in Datenbanken gesammelt... ...Im Gegensatz dazu solle bei Gen-Wiki eine groĂe Gruppe von Nutzern stĂ€ndig kleinere BeitrĂ€ge liefern, schreiben die Gen-Wiki-GrĂŒnder im Online-Journal "PLoS Biology"... â
- Website: abendblatt.de: dpa Informationen ĂŒber Gene bei Wikipedia, 08. Juli 2008
âIn dem Online-Lexikon Wikipedia sollen alle verfĂŒgbaren Informationen zu den einzelnen Genen des Menschen gebĂŒndelt werden.â
- Website: spiegel.de: lub/dpa: Forscher sammeln menschliche Gene in Wikipedia, 08. Juli 2008
âGene fĂŒr alle: In dem Online-Lexikon Wikipedia wollen Wissenschaftler auch Gene des Menschen dokumentieren. Bislang waren solche Informationen nur in wissenschaftlichen Datenbanken verfĂŒgbar.â
- Website: heute.de: Alfred KrĂŒger: Wikipedia: Schreibt die Atomlobby mit?, 02. Juli 2008
- Website: Badische Zeitung Online: Alexandra Sillgitt: BUND Freiburg: Machtkampf im Netz, 24 Juni 2008
âMonatelang befand sich der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Regionalverbandes SĂŒdlicher Oberrhein mit der Wikipedia-Community im Krieg. Monatelang kĂ€mpfte er in einem so genannten Edit-War um die SouverĂ€nitĂ€t ĂŒber die Verlinkung von Lexikonartikeln mit den AKW-kritischen Seiten der Ortsgruppe. Mayer stellte dafĂŒr eigens einen Zivildienstleistenden des BUND ab, der allein die Aufgabe hatte, auf Wikipedia Links zu setzen. Das Problem: Kaum war er am Ende der langen Liste angelangt, konnte er gleich wieder von vorne beginnen. "Manchmal wurden die Links binnen Stunden, manchmal binnen Minuten wieder gelöscht", berichtet Mayer.â
- dazu netzpolitik.org: BUND Freiburg vs. Wikipedia, 24. Juni 2008
âUnd einen Zivildienstleistenden abzustellen, damit dieser mal ĂŒberall Links setzt und Flame-Wars startet, kann man durchaus als Worst-Case bezeichnen.â
- Website: sueddeutsche.de: Netzrecherche: Kollegen sind erste Anlaufstelle, 23. Juni 2008
zur Studie Journalistische Recherche im Internet (Abstract, Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen [PDF, 30S.], Pressemitteilung, UniversitĂ€t Leipzig) im Auftrag der Landesanstalt fĂŒr Medien NRW, ISBN 978-3891584804. Aus der Zusammenfassung: Wikipedia ist nach Google und Spiegel Online âdas drittwichtigste Internetangebot aller von uns befragten Journalisten. Zwar eignet sich die Site oft fĂŒr einen âerste Ăberblickâ und liefert Links zu weiterfĂŒhrenden Informationen. Dennoch gilt: Wikipedia-Inhalte lassen sich von jedem Nutzer jederzeit verĂ€ndern, sind dadurch eine höchst unzuverlĂ€ssige Quelle. (...) Einige Journalisten behaupteten in den Leitfadeninterviews unserer Beobachtung, dass sie Wikipedia-Informationen immer noch einmal gegenprĂŒfen wĂŒrden. Nur stellt sich hier die Frage, mit welchem verlĂ€sslicheren Konkurrenzangebot sie diese Informationen verifizieren wollen, und, falls es dieses tatsĂ€chlich gibt, warum sie es nicht bereits zur Erstermittlung der Information genutzt haben. Hier scheint es sich mehr um eine journalistische Schutzbehauptung als um einen wirksamen Schutzmechanismus zu handeln.â.
- Website: intern.de: Wikipedia-Autor gekĂŒndigt , 23. Juni 2008
âEin untergordneter Mitarbeiter ("junior-level employee") einer Vertrags-Redaktion des Nachrichtensenders NBC wurde gefeuert. Er hatte den Tod des populĂ€ren Nachrichtenspreches Tim Russert in Wikipedia "eingearbeitet", noch ehe der Sender selbst darĂŒber berichten konnte. â.
- Website: m&c: Thomas J. Schult: Internet-EnzyklopÀdien jenseits der Wikipedia, 23. Juni 2008
âQualitĂ€t und LĂ€nge der Wikipedia-Artikel richten sich allerdings nicht nach der Bedeutung der Stichwörter - das ist der Nachteil eines Projektes auf der Basis freiwilliger Mitarbeit.â.
- Website: taz.de: Bernhard Janzig: Atomlobby googelt mit, 20. Juni 2008
In dem Artikel geht es um die angeblich von Google ĂŒbernommene Wikipedia-Spamliste, auf der momentan Seiten des BUND-Oberrhein zur Kernenergie gelistet sind. Vgl. zugehörige Diskussionen: [1], [2], [3]
- Zeitung: RĂŒdiger VoĂberg: Alles Wiki oder was?. In: SaarbrĂŒcker Zeitung, 17. Juni 2008
âInformationen bei Wikipedia zu finden ist einfach und dauert nicht lange. Doch es gibt auch fehlerhafte BeitrĂ€ge, die in einigen FĂ€llen sogar bewusst gefĂ€lscht wurden.â VoĂberg berichtet ĂŒber die FĂ€lschungen im Falle John Seigenthaler senior und die des US-Kongresses auf der englischsprachigen Wikipedia. â2005 waren Ă€hnliche FĂ€lle in der deutschsprachigen Wikipedia bekannt geworden, bei denen deutsche Politiker-Biographien von Computern aus dem Deutschen Bundestag bearbeitet wurden.â
- Website: Portel.de: Fleishman-Hillard: Internet ist fĂŒr EuropĂ€er das wichtigste Medium, 16. Juni 2008
âStudie analysiert Verhalten und Entscheidungsprozesse der Internetnutzer (...) Im Vergleich der drei untersuchten LĂ€nder ergaben sich fĂŒr Deutschland einige interessante Unterschiede: "Deutschland ist die Nummer eins bei der Informationssuche im Internet. Mehr als vier von fĂŒnf Internetnutzern lesen Wikipedia, und die Wahrscheinlichkeit, einen eigenen Wikipediaeintrag zu verfassen oder zu Ă€ndern, ist mehr als doppelt so hoch wie in GroĂbritannien oder Frankreich.â.
- Zeitschrift: Harvard Business manager: Gardiner Morse: Bedrohen Wikis die Macht von Managern?, Heft 6/2008
Interview mit J. Wales, âHBm: Welchen Managementansatz haben Sie fĂŒr Wikipedia gewĂ€hlt?â.
- Website: Telepolis: Peter V. Brinkemper: Die Wikipediatisierung des Wissens, 15. Juni 2008
âWikipedia wĂ€chst und wĂ€chst. Aber wie und wohin? In der freien, von Laien wie Experten online verfassten EnzyklopĂ€die (Start Mai 2001) sind insgesamt zwischen 9 und 10 Mio. Artikel, allein in der englischen Version bereits angeblich 2.386.723 Artikel (Stand Anfang Mai 2008) erschienen. Alleine die babylonischen, oft stark schwankenden Zahlen verwirren. Damit ist jedes andere Wissensmedium, ob nun online oder geprintet, weit abgeschlagen. Englisch könnte hierbei der Idee nach eine internationale, weltumspannende VerstĂ€ndigungsgesellschaft bedeuten, nicht etwa nur fĂŒhrende angelsĂ€chsische LĂ€nder (wie GroĂbritannien, Irland, USA und Australien), sondern eine ĂŒber den Commonwealth hinausgehende Globalkommunikation. Oder durch nur einen neuen Digi-Imperialismus des Wissens?â
- Website: swr.de: BUND kritisiert Google, 13. Juni 2008
âSeit Mai stehen die BUND-Seiten auf der Spamliste, also auf der InternetmĂŒllliste, von Google und Wikipedia.â â vgl. [4], [5], [6]
- Zeitung: Brockhaus steckt in roten Zahlen, In: Handelsblatt, 6. Juni 2008
âUnd aus dem einstigen Plan, ein kostenloses Lexikon-Portal online zu stellen - um endlich dem ungeliebten Internetkonkurrenten Wikipedia das FĂŒrchten zu lehren - ist bis dato noch nichts geworden. Dabei sollte die Wikipedia-Antwort bereits Mitte April starten.â
- Website: Scienceblogs.de: Wikipedia: Zukunft der Wissensgesellschaft?, 3. Juni 2008
In der Vorschau auf den deutschen Bibliothekstag 2008 geht es darum, wie Wissen gespeichert, organisiert und verteilt wird: âWerden wir von der Wikipedia regiert?â
- Zeitung: SonntagsZeitung: Michael Soukup: Ich ging mit Wikipedia ins Bett, 24. Mai 2008,
âSie ist wohl Deutschlands berĂŒhmteste Wikipedianerin. Die 31-JĂ€hrige betreut beim Online-Mitmachlexikon die BeitrĂ€ge ĂŒber Erotik, SexualitĂ€t oder Pornografie. Als ehemalige Prostituierte kann Juliana da Costa JosĂ© aus dem Vollen schöpfen. FĂŒr die mĂ€nnlichen Nutzer ist sie eine Herausforderung.â.
- Website: Baden-online.de: Wolfgang Winter: Kein Kaff im Wilden Westen, 23. Mai 2008
âDas Internet-Lexikon Wikipedia ist bedeutend besser als sein Ruf. Das Stichwort Achern zeigt sich ĂŒberaus ergiebig und stellt die EintrĂ€ge der renommierten EnzyklopĂ€dien problemlos in den Schatten.â
- Zeitung: Kai Althoetmar: Das groĂe Wissenspuzzle. Die Online-Artikelsammlung will EintrĂ€ge verbessern â Konkurrenz kritisiert Wikipedia-System, In: SaarbrĂŒcker Zeitung, 16. Mai 2008
Brockhaus-Pressesprecher Klaus Holoch kommt zum Stern-Test zu Wort und kritisiert Wikipedia. âGesichtete Versionâ wird vorgestellt
- Website: FR-online.de: Klaus Kreimeier: Kapitulation vor dem Ozean, 14. Mai 2008
âDas Bertelsmann-Vorhaben, eine Minimalauswahl aus gegenwĂ€rtig mehr als 740.000 Wikipedia-Artikeln, rigoros gekĂŒrzt, in einem Band von etwa 1000 Seiten abzudrucken, ist ein SchildbĂŒrgerstreich.â
- Zeitung: Christian Thomas: Times Mager: Wikipedia, In: Frankfurter Rundschau, 9. Mai 2008, S. 33
FR-Journalist Christian Thomas vergleicht die Wikipedia mit dem Bundesnachrichtendienst und kommt zum Ergebnis, dass âbei beidem keine enzyklopĂ€dische Gerechtigkeitâ herrsche.
- Zeitung: Benedikt Erenz: Wer erschoss Kennedy wirklich? Ein Lob der Blitzrecherche im Internet, in: ZEIT Internet Spezial, Zweiter Teil, S. 30, 8. Mai 2008.
ZEIT-Autor Benedikt Erenz greift auf der Suche nach dem bĂŒrgerlichen Namen des chilenischen Dichters und NobelpreistrĂ€gers Pablo Neruda auf Wikipedia und das Lexikon der Weltliteratur Gero von Wilperts zurĂŒck, findet in letzterem einen Fehler und kommt zu dem Schluss âBasoalto. Oho respektive 1 : 0 fĂŒr Wikipedia. Da sieht der blaue GroĂe Wilpert plötzlich doch recht grĂŒnlich ausâ.
- Zeitung: Christian Fuchs: Bitte »Dr. Zetsche«! Wie Firmenmitarbeiter EintrÀge bei Wikipedia Àndern, in: ZEIT Internet Spezial, Zweiter Teil, S. 27, 8. Mai 2008.
Mit Beispielen, wie von Rechnern aus der FAZ-Redaktion, von Daimler und Bertelsmann Wikipedia-EintrÀge verÀndert wurden.
- Website: sueddeutsche.de: Alex RĂŒhle: QualitĂ€tskontrolle fĂŒr Schwarmgeister âDas freie Online-Lexikon Wikipedia versucht sich an einer neuen Form der QualitĂ€tssicherung: Experten sollen BeitrĂ€ge der deutschen Ausgabe prĂŒfen.â 7. Mai 2008.
- Website: DiePresse.com: Christoph Chorherr: Zeit fĂŒr Sinnvolles, 4. Mai 2008
âEin schlauer Kopf [Clay Shirky] hat ... errechnet, wie viel freiwillige Arbeit das Wunderwerk Wikipedia geschaffen hat, und kam dabei auf 100 Mio. Stunden.â
- Zeitung: Deike Uhtenwoldt: Wie Sie schnell aufsteigen, In: Die Welt, 3. Mai 2008
Die verĂ€nderten Studierenden werden beschrieben, die sich der Wirtschaft zuwenden anstatt kritische Geister zu werden: â"Die SelbststĂ€ndigkeit nimmt ab. Die Studenten begnĂŒgen sich mit Halbwissen", sagt von der Oelsnitz und belegt das mit zunehmenden Quellenverweisen auf das Internetlexikon Wikipedia - "sogar in Doktorarbeiten und ohne die Quelle zu hinterfragen."â.
- Zeitung: Katrin Schuster: Wikiprint. In: Freitag, 2. Mai 2008
âWas wird im Online-Zeitalter aus der EnzyklopĂ€die?â
- Website: heise.de: Torsten Kleinz: Wikipedia im Reich der Zahlen, 29. April 2008
âUnter dem Motto "Mathematik. Wissen. Wikipedia" veranstaltet der Verein Wikimedia Deutschland zusammen mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die dritte Wikipedia Academy. [...] In einer gemeinsamen Aktion des Wikipedia-Portals Wirtschaft und der Fachhochschule Jena werden Artikel zu volkswirtschaftlichen Grundbegriffen in die Wikipedia ĂŒbertragen.â
- Website: heise.de: Torsten Kleinz: Wikimedia wird föderal, 28. April 2008
- Radio: Markt und Medien/Deutschlandfunk, Interview mit Arne Klempert, 26. April 2008, 17:21 Uhr
- Radio: Das TagesgesprÀch im WDR 5-Radio, Wikipedia gedruckt, Brockhaus im Netz, 25. April 2008, 9:20 Uhr
âWikipedia oder Brockhaus, gedruckt oder digital - was bevorzugen Sie? Und warum?â.
- Radio: Radiofeuilleton/Deutschlandradio Kultur, Die beliebtesten Wikipedia-Artikel sollen nun auch als Buch erscheinen, 24. April 2008, 11:54 Uhr
Interview mit Arne Klempert.
- Zeitschrift: Autor: Katrin Dietl Intelligenz der Masse (kein Permalink!), In: Tomorrow, Ausgabe Mai 2008, Datum 24.04.2008, S. 16â25
, âWissen ist Macht und wurde bisher streng von der Bildungselite bewacht. Das Internet macht Schluss damit. Heute kann jeder auf die gesammelten Informationen der Welt zugreifen und durch seine Mitarbeit an einem Online-Lexikon selbst Wissen weitergebenâ. Kurzvergleich dreier Artikel der Wissensanbieter Wikipedia, Msn-Encarta, Brockhaus und Meyers plus Interview mit Juliana da Costa JosĂ©.
- ab 22. April: Presseecho zum Wikipedia:EinbÀnder
- Zeitschrift: Thorsten Kleinz: Wiki und das Geld der MillionÀre, In: Frankfurter Rundschau, 18. April 2008, S. 41
- Zeitschrift: Christian Fuchs: Atomkraft â ja bitte!, in: Die Zeit, Nr. 17/2008 vom 17. April 2008
- "Zum selben Zweck (Propagierung der Kernenergienutzung durch den Lobbyverein "BĂŒrger fĂŒr Technik") wird offenbar auch das freie Internetlexikon Wikipedia manipuliert. Mehrmals schon wurden die BfT-Mitglieder aufgefordert, missliebige BeitrĂ€ge zu bearbeiten. »In der Anfangszeit war da viel ideologisch durchsetzt«, sagt Lindner. »Jetzt ist vieles objektiver.«"
- Am Beispiel der Artikel ĂŒber Lutz Rathenow und Landolf Scherzer lĂ€sst sich der Autor satirisch ĂŒber die Artikelentwicklung aus.
- Radio: WDR 3 / Das Kulturereignis, Der Fackellauf, die Nazis und die Wikipedia, 09. April 2008, 17.05 - 18.00 Uhr
âKein alter Nazibrauch: der Fackellauf. Maximilian Schönherr skizziert, was Joseph Goebbels mit Wikipedia gemacht hĂ€tte.â (mp3)
- TV: ARD / nachtmagazin, Wie das Internet krank machen kann, 08. April 2008, 00:05 Uhr
Ein Beitrag ĂŒber Internet-Hypochonder zeigt und zitiert den Artikel ĂŒber Faszikulation. Die Wikipedia dient als positives Beispiel fĂŒr eine Informationsquelle: âFaszikulationen [werden] von Laien oft (...) als Symptom einer (...) schweren Nervenerkrankung missinterpretiertâ.
- Website: trnd.com: trndometr Wikipedia, 7. April 2008
3.208 trnd-Partner wurden zu Ihrer Meinung zu Wikipedia befragt: â97% haben auf Wikipedia schon einmal etwas nachgelesenâ 11% haben âschon einen Artikel bei Wikipedia eingestelltâ, 70% sind nicht bereit, âfĂŒr den Informationsdienst auch etwas (zu) bezahlenâ.
- Zeitung: Nicholson Baker: Das plötzliche Verschwinden des Erdferkels, In: SĂŒddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag 5./6. April, S. 16
Website: Sueddeutsche: Wikipedia : Unlöschbar machen., 6. April 2008 (Internetversion des vorgenannten Artikels)
âĂbersetzung von The Charms of Wikipedia vom 20. MĂ€rz 2008; der Autor setzt sich mit Deletionismus und der Wikipedia-Sucht auseinander.
- Website: Welt.de: Bei Wikipedia treffen sich die DJs des digitalen Wissens, 1. April 2008; d.i. Kurzhinweis auf den Essay des französischen Philosophen Philippe Lacour: Portrait de lâintellectuel en DJ. WikipĂ©dia face Ă lâexpertise scientifique., auf laviedesidees.fr, 28. MĂ€rz 2008 (pdf-Version)
- Website: Spiegel Online: Brockhaus bleibt offline, 1. April 2008
âIm Alltagsgebrauch insbesondere jĂŒngerer Generationen hat vor allem das Community-Lexikonprojekt Wikipedia den Nachschlagewerken den Rang abgelaufen.â.
- Zeitung: Hendrik Werner: Brockhaus gegen Wikipedia, In: Berliner Morgenpost, 1. April 2008, S.18
- Zeitung: Johannes Gernert: Schmutzige WĂ€sche bei Wikipedia, In: Berliner Zeitung, 31. MĂ€rz 2008, S. 13
- Website: BR-online: Wiki-Wars: Der Tibetkonflikt im Online-Lexikon, 31. MĂ€rz 2008
- Website: ruhrbarone.de: Stefan Laurin: Jedem sein Wikipedia. 31. MĂ€rz 2008
- Website: heise.de: Torsten Kleinz: 10 Millionen Artikel in der Wikipedia, 29. MĂ€rz 2008
- Website: Tagesanzeiger.ch: Ruedi Baumann: Wikipedia als Spielwiese der Eitelkeiten, 27. MĂ€rz 2008
- Website: Sueddeutsche.de: Geld fĂŒr Wikipedia (Interview mit Kurt Jansson), 27. MĂ€rz 2008
- Zeitung: Annika MĂŒller: Neuer Streit ĂŒber alte Bilder, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. MĂ€rz 2008
- Website: heise.de: Torsten Kleinz: Geldsegen fĂŒr die Wikipedia, 26. MĂ€rz 2008
- Website: Börsenblatt.net: Nils Kahlefendt: Irrelevante Poesie?, 26. MÀrz 2008
- Website: Welt.de: Hendrik Werner: Brockhaus contra Wikipedia, nun wird es ernst, 25. MĂ€rz 2008
- Website: focus.de: Wikipedia: Die Drei-Millionen-Dollar-Spende, 25. MĂ€rz 2008
- Website: Futurezone.orf.at: Wikipedia auf finanzieller Gratwanderung, 24. MĂ€rz 2008
- Website: Heute.de: Alfred KrĂŒger: Ărger im Wiki-Land: Wikipedia-GrĂŒnder Jimmy Wales unter Beschuss, 18. MĂ€rz 2008
- Online: Financial Times Deutschland: Die Wirtschaftsexperten von Wikipedia, 17. MĂ€rz 2008
Nette Vorstellung des Portal:Wirtschaft und einzelner Aktiver.
- Website: heise.de: Torsten Kleinz: Wikipedia-GrĂŒnder unter Beschuss, 13. MĂ€rz 2008
- Zeitung: Der Kampf um die Zukunft von Wikipedia. In: Der Standard, 10. MĂ€rz 2008
- Zeitung: Wikimedia-Chefin kontert Anschuldigungen gegen Wales. In: Der Standard, 7. MĂ€rz 2008
Sue Gardner zu den von Danny Wool vorgebrachten VorwĂŒrfen, Jimmy Wales verwende Gelder der Foundation fĂŒr private Ausgaben
- Fernsehen: Wikipedias Erfolg hat Folgen â ĂŒber die Grenzen des weltumspannenden «Wissens». In: Kulturplatz, das Kulturmagazin des deutschsprachigen Schweizer Fernsehens, 5. MĂ€rz 2008
Feature anlĂ€sslich der Einstellung der Druckausgabe des Brockhaus mit Hinweis auf die demnĂ€chst zur VerfĂŒgung stehende werbefinanzierte Online-Version. AnlĂ€sslich des riesigen Erfolges der Wikipedia werden einige ihrer Probleme und Schwachstellen angesprochen. Hauptproblem und Fazit: Wenn in Zukunft die Masse per Mausklick bestimmt, was wichtig und wissenswert ist, dann muss man um das Wissen der Menschheit schon bangen.
- Zeitung: Claudia Lehnen: Der Wikipedia-Pionier aus Köln (Portrait von Magnus Manske), In: Kölner Stadt-Anzeiger, 26. Februar 2008
- Zeitung: Thomas Heuzeroth: "Wikipedia wÀre mehrere Milliarden Dollar wert" (Interview mit Jimmy Wales), In: Die Welt, 23. Februar 2008
- Zeitung: Rudolf Walter: Adieu, Goldschnitt. Wissen gibt es nicht zum Nulltarif. Anmerkungen zum Ende des gedruckten Brockhaus. In: Freitag, 22. Februar 2008
AktualitĂ€t, ObjektivitĂ€t, SelektivitĂ€t und PrĂ€zision sind die Grundanforderungen an jedes Lexikon....Wikipedia organisiert nicht Wissen, sondern zerstĂŒckelt es in ein ebenso wirres wie verwirrendes Verweischaos, wĂ€hrend die 40 bis 60 Lexikographen bei Brockhaus das Expertenwissen von Tausenden von Spezialisten in konsistente Informationseinheiten verwandeln.
- Zeitschrift: Tobias Kniebe: Lexikon, In: SĂŒddeutsche Zeitung Magazin, Heft 8, 21. Februar 2008
âDie Skepsis, mit der wir stattdessen dem Wissen des Internets nun gegenĂŒbertreten, ist daher nichts anderes als ein kultureller Quantensprung (sic). So wenig wir noch geneigt sind, einzelnen Politikern zu trauen, einzelnen Institutionen, Zeitungen, Nachrichtenquellen â so wenig sollten wir auch in der Welt des Wissens noch lĂ€nger der Illusion anhĂ€ngen, es könne andere gĂŒltige Wahrheiten geben als die, die wir selbst ĂŒberprĂŒft haben.â
- Zeitung: Hubert Spiegel: Aus fĂŒr den gedruckten Brockhaus. Unser Wissen lebt nur in den Köpfen, nicht im Regal, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Februar 2008, Interview mit Ulrich Johannes Schneider
âAuĂerdem betreibt Wikipedia ein ausgezeichnetes System der QualitĂ€tssicherung, das vor allem in der deutschen Version von Wikipedia sehr gut funktioniert. Das geben auch die Lexikon-Verlage durchaus zu. Wikipedia Deutschland hat die weltweit höchsten Standards, wenngleich das englischsprachige Pendant natĂŒrlich weit gröĂer ist. [...] Ich bin ĂŒberzeugt, dass die Lexikon-Verlage gute Zukunftschancen haben. Denn Wikipedia gehen Inhalte verloren, weil das Kollektiv der Autoren in vielen politischen Fragen viel zu zerstritten ist. Es gibt etliche Artikel zu politisch brisanten Fragen, etwa der nach den israelisch arabischen Auseinandersetzungen, die stĂŒndlich geĂ€ndert wurden. Konsens war hier nicht möglich. Die Artikel mussten gesperrt werden, und wahrscheinlich werden sie nie wieder geöffnet. Auch das ist ein Grund, weshalb ich glaube, dass sich mit Wissen selbst im Internet, wo fast alles umsonst zu haben ist, in Zukunft Geld verdienen lĂ€sst.â
Anmerkung: Bislang wurden WP-Artikel noch nie fĂŒr immer geschlossen.
- Radio: SWR1, URL Brockhaus gegen Wikipedia - wer macht das Rennen?, 15. Februar 2008, 20.15 bis 22.00 Uhr, Podcast, Direktlink zum entsprechenden aufgezeichneten MP3 im Podcast, Stream
- Website: Torsten Kleinz: "Spiegel"-Archiv kostenlos online, In: heise online, 14. Februar 2008
âMit den seit Jahrzehnten von professionellen Archivaren gepflegtem Schlagwort-Katalog könne der Verlag eine qualitativ bessere VerknĂŒpfung von relevanten Inhalten erreichen, als es durch Volltextsuche möglich ist. Noch ist das allerdings Zukunftsmusik: Bei der jetzigen Suche stehen Artikel aus den BestĂ€nden von Spiegel-Verlag, Bertelsmann und Wikipedia eher unstrukturiert untereinander, besonders die Bildergalerien haben einen eher zufĂ€lligen Charakter. [...] In dem Portal sind derzeit ĂŒber 1,5 Millionen Artikel abrufbar. Die meisten davon stammen aus der freien Internet-EnzyklopĂ€die Wikipedia, aus dem Print-Archiv des Spiegel kommen ĂŒber 300.000 Artikel seit 1947 hinzu, die im Volltext und als PDF zur VerfĂŒgung stehen. Ebenfalls abrufbar sind die BeitrĂ€ge des Manager-Magazins und die Artikel der Online-Redaktionen. Bertelsmann steuert aus seinen Lexikonredaktionen ĂŒber 200.000 BeitrĂ€ge bei.â
- Zeitung: Caroline Fetscher: Brockhaus. Der letzte WĂ€lzer, In: Tagesspiegel, 14. Februar 2008
âWo ereignet sich dann noch das stille Aufdemteppichhocken im Licht der Lampe, das versunkene BlĂ€ttern im dicken Buch, ohne Computersurren im Hintergrund? [...] Um nun dem dubiosen Internetlexikon âWikipediaâ, das EintrĂ€ge von allen fĂŒr alle zulĂ€sst, alternativ eine seriöse, qualitĂ€tsgeprĂŒfte Quelle entgegenzusetzen, will der Verlag Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, der auf eine VerlagsgrĂŒndung von 1805 zurĂŒckgeht, nun bald eine Online-EnzyklopĂ€die anbieten, die der dramatisch im Wandel befindlichen Welt gerecht werden soll.â
- Website: In eigener Sache. Finden statt suchen mit âșSpiegel Wissenâč, In: Spiegel Online, 13. Februar 2008
âMit einem Klick zu den wirklich wichtigen Informationen: Der Spiegel startet die gröĂte kostenfreie Recherche-Datenbank im deutschsprachigen Internet. Spiegel Wissen liefert Ihnen mit einer einzigen Suchabfrage Bertelsmann-LexikoneintrĂ€ge, Wikipedia-Treffer und alle Artikel aus dem Spiegel-Archiv von 1947 bis heute. Willkommen bei Spiegel Wissen - dem Lexikon der nĂ€chsten Generation!â
- Zeitung: Martin Bommersheim: âWir haben das Umbruchtempo unterschĂ€tztâ, In: Mannheimer Morgen, 14. Februar 2008, Interview mit dem Brockhaus-Vorstandssprecher Ulrich Granseyer
Frage: âWollen Sie komplett auf gedruckte Lexika verzichten?â
Granseyer: âNein. Nur fĂŒr die EnzyklopĂ€die sehen wir keinen Markt mehr. Auch andere mehrbĂ€ndige Lexika werden es schwer haben. Aber Spezialprodukte wie der Brockhaus Kochkunst haben Zukunft.â
Frage: âJetzt wollen Sie im Internet erfolgreich sein. Kann das Wikipedia nicht besser?â
Granseyer: âWir unterscheiden uns von Wikipedia. Denn wir ĂŒberprĂŒfen Inhalte auf Richtigkeit und Relevanz.â
- Zeitung: Hendrik Werner: Der Lexitus, In: Die Welt, 13. Februar 2008
- Website: Chris Melzer und Julia Ranniko: Bald nur noch online. Tod des Klassikers, In: dpa / n-tv, 13. Februar 2008
âIn den vergangenen sechs, sieben Jahren habe der klassische Lexikon-Markt bereits gebröckelt. "Jetzt scheint das Internet den absoluten Durchbruch geschafft zu haben." Dass der Verlag die Kehrtwende zu spĂ€t vollzogen habe, bestreitet Holoch. Bei der Vorbereitung des Online-Angebots sei der Verlag aber "von der Marktentwicklung ĂŒberholt" worden. Und: "Beim Print-Thema wollten wir wirklich alles probiert haben." Rund 60 Mitarbeiter in der Leipziger Online-Redaktion kĂŒmmern sich nun um das neue Produkt.â
- Zeitung: Martin Ebel: Freier Zugang zu den Brockhaus-WissensschÀtzen, In: Tagesanzeiger, 13. Februar 2008
âVor anderthalb Jahren noch prunkte und protzte der Verlag mit einer «KĂŒnstler-Edition». Auf Haushöhe vergrössert, standen die von Armin Mueller-Stahl dekorierten BĂ€nde im Innenhof der Frankfurter Buchmesse. Nur kaufen wollte das Kunst-Wissens-Werk kaum jemand. So ging es auch der «Normalausgabe», der 21. Edition der Brockhaus-EnzyklopĂ€die. 30 BĂ€nde, die 70 Kilo wiegen und 1,70 Meter im Regal einnehmen; knapp 25'000 Seiten, rund 300'000 Stichwörter, von 1000 Autoren erarbeitet und einer erfahrenen Redaktion geprĂŒft, dazu 40'000 Fotos und Grafiken, das Ganze fĂŒr 4500 Franken: ein fairer Preis fĂŒr so viel Inhalt (oder Content, wie man heute sagt). Doch diesen Preis wollten zu wenig Kunden hinblĂ€ttern. 20'000 Exemplare hĂ€tten verkauft werden mĂŒssen, um rentabel zu arbeiten, etwas mehr als die HĂ€lfte sind es geworden.â
- Zeitung: Hans-Peter Siebenhaar: Auch Armin Mueller-Stahl kann den Brockhaus nicht retten, In: Handelsblatt, 13. Februar 2008
âDem Verleger Andreas Langenscheidt ist die Entscheidung nicht leichtgefallen. Die bayerische Verlegerfamilie ist bereits vor zehn Jahren bei dem Mannheimer Verlag eingestiegen. Heute hĂ€lt sie 70 Prozent an der Brockhaus Verlags AG. [...] Nun sind die WĂŒrfel gefallen. Die Aufregung im Verlag ist groĂ. Denn nicht nur das groĂe 30-bĂ€ndige Lexikon wird eingestellt, sondern auch andere Nachschlagewerke stehen zur Disposition. In dem Mannheimer Verlag namens âBibliographisches Institut & F.A. Brockhausâ erscheint auch der Nachschlageklassiker Meyer.â
- Radio: Ă1 Inforadio, Brockhaus EnyzklopĂ€die zum letzten Mal auf Papier, 12. Februar 2008, 12:00 h
âEs zeichnet sich aber ein Minus von mehreren Millionen Euro ab. Der Verlag beschĂ€ftigt derzeit in Deutschland rund 450 Mitarbeiter, 50 werden gehen mĂŒssen. Sie werden nicht mehr gebraucht, wenn Brockhaus seine Informationen kĂŒnftig im Internet anbietet.â
- Zeitung: Jens Jessen: Wenn BĂŒcher Trauer tragen, In: Die Zeit, 12. Februar 2008
âZeitenwende bei Brockhaus: Das Lexikon erscheint nur noch online. Gut so - solange wir Strom haben. Ein Nachruf.â
- Zeitung: Julia Niemann: Traditionsunternehmen unter Druck. Brockhaus frei im Netz, In: die tageszeitung, 12. Februar 2008
âDas Internet bringt das klassische A-Z-Lexikon Brockhaus unter Druck. Um sich gegenĂŒber Wikipedia zu behaupten und will der Verlag seine gesamte EnzyklopĂ€die online stellen. Willkommen im 21. Jahrhundert.â
- Website: ZEIT Online: Torsten Kleinz: Goldschnitt ade, 12. Februar 2008
Zur AnkĂŒndigung des werbefinanzierten und kostenlosen Angebots von Brockhaus.
- Website: Heise Online: Detlef Borchers: Brockhaus kĂŒnftig mit werbefinanziertem Wissen, 12. Februar 2008
Nach Millionenverlusten positioniert sich Brockhaus neu im Internet. Ab April startet kostenlos ein "werbefinanziertes" und "nicht-manipulierbares" Angebot.
- Zeitung: Die Zeit: Ohne GewÀhr, Nr. 6, 31. Januar 2008, S. 37
Schildert einige Wikipedia-Grundlagen; Versionierung, Kontrolle von Artikeln durch alle Interessierten, Einflussnahme auf Artikel durch Interessengruppen (Beispiele Tarek Al-Wazir, Steffi Lemke), Wikiscanner.
- Website: ft.com: Francesco Guerrera: âEliteâ trust business above all, study says, 21. Januar 2008
zur Umfrage (PDF-Zusammenfassung) der PR-Firma Edelman im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums. Aus der Umfrage: âGerman opinion elites have highest use of online message boards (39%) and free content encyclopedias like Wikipedia (46%) than in any country surveyedâ.
- Zeitung: Financial Times Deutschland: Matthias Lambrecht: Wikipedia ist ein Kind des Crashs, 21. Januar 2008
Interview mit Jimmy Wales: âWikipedia war entweder das DĂŒmmste oder das Beste was ich je gemacht habe.â
- Website: Netzeitung.de: Reporter klaut bei Wikipedia 16. Januar 2008
Ein Journalist auf Hawaii soll groĂe Teile aus Wikipedia-AufsĂ€tzen kopiert und ohne Quellenangabe in seinen Artikeln verwendet haben. Das kostete ihn jetzt den Job.
- Website: telepolis: Torsten Kleinz: Weltwissen Beta, 15. Januar 2008
âDie Wikipedia wird heute sieben Jahre alt. Die freie Online-EnzyklopĂ€die ist eines der erfolgreichsten Internet-Projekte ĂŒberhaupt: ... Zeit fĂŒr einen Kurswechsel.â.
- Website: Spreeblick: Johnny Heusler: Wir sind die Wikinder, 15. Januar 2008
âKeine Technik, sondern Menschen haben das Leben und Arbeiten von Millionen anderer Menschen verĂ€ndert, und ĂŒber die soziologischen Effekte der immer und ĂŒberall bereitstehenden Wikipedia auf Handys und Ă€hnlichen GerĂ€ten werden wir in den kommenden Jahren sicher noch viel lesen.â.
- Zeitung: Hans Leyendecker: Recherche im Netz Fakebook, In: SĂŒddeutsche Zeitung, 05. Januar 2008
âIm Cyberspace ist immer Krieg. Gegnerische Blogs und virtuelle Guerilla-KĂ€mpfer versuchen unablĂ€ssig, zu infiltrieren. Internet-Recherchen fĂŒhren deshalb auch Journalisten in die Irre.â.
- Zeitschrift: cât, Torsten Kleinz, âEin stĂ€ndiges BemĂŒhen, die Dinge zu verbessernâ â Die Wikimedia Foundation auf dem Weg vom Experiment zur Organisation (Interview mit Sue Gardner, cât 2/2008, S. 62)
âIch hoffe, dass wir auch in Zukunft eine ungewöhnliche Organisation sind, die ihre ganz eigenen Wege verfolgt. Ich glaube, wir können es schaffen. [âŠ] Meine Aufgabe ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der die Leute experimentieren können.â
- Zeitschrift: Udo Habers (Interview): Wie funktioniert IdentitÀtsdiebstahl im Internet?, In: PC go, 01/2008, S. 22
Toralv Dirro (Security Strategist EMEA bei McAfee): âAnfĂ€llig sind unter anderem typische Web 2.0-Seiten wie Wikipedia oder MySpace (...) Das Problem bei den Web 2.0-Seiten ist, dass dort relativ unkontrolliert Inhalte eingestellt werden können. Da fĂŒhrt dann schon einmal der Link am Ende eines populĂ€ren Wikipedia-Artikels zu ganz anderen Ergebnissen als gewĂŒnschtâ.
- Satirezeitschrift Eulenspiegel 2/08, S. 56: "Aber auch zur Recherche von Zeitungsartikeln kann Wikipedia von Vorteil sein. Man muss nicht lange nach Fakten suchen, sondern kann sie mit Hilfe einer kleinen Artikeleingabe selbst schaffen. daraufhin beruft man sich in der Zeitschrift auf Wikipedia und im nÀchsten Wikipedia-Artikel zitiert man seinen Zeitschriftenartikel."
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