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Schwedische Sprache
Schwedisch (Eigenbezeichnung: Schwedisch ist de facto die Amtssprache in Schweden sowie teilweise auch in Finnland. In Finnland legt ein Sprachgesetz fest, dass es auf nationaler Ebene eine gleichberechtigte Amtssprache neben Finnisch ist und auf kommunaler Ebene in Gemeinden mit einem gewissen schwedischsprachigen Bevölkerungsanteil alleine oder neben Finnisch Amtssprache ist. In Schweden ist der offizielle Status der schwedischen Sprache noch nicht durch ein Gesetz festgelegt. Die schwedische Regierung hat jedoch im MĂ€rz 2008 eine Gesetzesinitiative gestartet mit dem Ziel eines neuen Sprachgesetzes zum 1. Juli 2009. Dieses wĂŒrde Schwedisch auch offiziell zur Amtssprache in Schweden machen. Schwedisch wird von etwa 8,5 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen etwa 8 Millionen in Schweden und knapp 290.000 als finnlandschwedische Minderheit (5,5 % der Bevölkerung) in Finnland leben. In Finnland gibt es in den Landschaften Uusimaa (Nyland) und ItĂ€-Uusimaa (Ăster-Nyland) einige ĂŒberwiegend schwedischsprachige Gemeinden und in Pohjanmaa (Ăsterbotten) sowohl einige ĂŒberwiegend schwedischsprachige als auch mehrere einsprachig schwedische Gemeinden. Die schwedischsprachigen Schulkinder in den einsprachig schwedischen und den zweisprachigen Gemeinden werden in ihrer Muttersprache unterrichtet. FĂŒr die finnischsprachigen Kinder ist Schwedisch ein Pflichtfach als Fremdsprache. In Turku (Ă bo) befindet sich die einzige rein schwedischsprachige UniversitĂ€t Finnlands, die Ă bo Akademi. Die autonome Inselgruppe Ă land ist die einzige offiziell einsprachige Region im sonst zweisprachigen Finnland: Hier wird nur Schwedisch gesprochen, und Finnisch ist in den Schulen nur ein Wahlfach (Englisch aber ein Pflichtfach). Das hier gesprochene Ă lĂ€ndisch, das dem Reichsschwedischen zugeordnet wird, weist EinflĂŒsse aus dem NorrlĂ€ndska und GutamĂ„l auf. Von der ehemaligen schwedischsprachigen Volksgruppe in Estland, den so genannten Estlandschweden oder KĂŒstenschweden (Anfang der 1940er Jahre um 8.800), blieben seit ihrer Massenemigration nach Schweden wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs fast nur Ă€ltere Menschen. In neuerer Zeit sind aber einige Estlandschweden zurĂŒckgekehrt, und heute wird Schwedisch in den Schulen der ehemals schwedischsprachigen Landesteile unterrichtet. Ăberdies wird Schwedisch von etwa einer Million Einwanderern in Schweden gesprochen. Das frĂŒher auf Gotland gesprochene (heute nahezu ausgestorbene) Gutnisch oder GutamĂ„l gilt als eine eigenstĂ€ndige germanische Sprache. Es darf nicht mit GotlĂ€ndisch (gotlĂ€ndska) verwechselt werden, welches ein vom Gutnischen beeinflusster schwedischer Dialekt ist. Die Sprachkennung nach der Norm ISO 639 ist Schweden können sich relativ problemlos mit Norwegern und (wenn jene sich MĂŒhe geben, deutlich zu sprechen) DĂ€nen unterhalten. Hierbei gibt es allerdings regionale Unterschiede. So verstehen die Schweden im SĂŒden, vor allem in Schonen, wegen der nahen Verwandtschaft ihres Dialekts mit dem DĂ€nischen die DĂ€nen relativ gut. Einwohner in Westschweden (beispielsweise in VĂ€rmland oder Dalarna) haben dagegen groĂe Probleme mit dem DĂ€nischen, dafĂŒr aber kaum Schwierigkeiten mit dem Norwegischen.
[Bearbeiten] Ursprung und EntwicklungWĂ€hrend des Mittelalters unterlag die schwedische Sprache, genauso wie auch die norwegische Sprache, deutlichen EinflĂŒssen aus dem Mittelniederdeutschen der Hanse. In der Neuzeit kamen EinflĂŒsse des Hochdeutschen hinzu, teils durch den Handel mit den LĂ€ndern des deutschen Sprachraumes und dem Baltikum, teils durch den DreiĂigjĂ€hrigen Krieg und die daher zurĂŒckkehrenden Soldaten, welches besonders offensichtlich durch die vielen Lehnwörter im MilitĂ€rjargon wird. Doch auch die Dominanz der deutschen Sprache in manchen Wissenschaften prĂ€gte den schwedischen Wortschatz. Umgekehrt hinterlieĂ die schwedische Sprache wĂ€hrend der schwedischen Herrschaft ĂŒber Teile Norddeutschlands, im Raum Stade und Vorpommern deutliche EinflĂŒsse auf die niedersĂ€chsische Sprache und die ostniederdeutsche Sprache. Speziell das NordniedersĂ€chsische, Mecklenburgische und Westpommersche wurden stark davon beeinflusst. [Bearbeiten] AlphabetDas schwedische Alphabet besteht aus 29 Buchstaben. Das W kommt in Lehnwörtern vor und galt bis 2006 nicht als eigener Buchstabe, sondern als Schreibvariante des V. Nach dem Z folgen noch Ă , Ă, Ă, die als eigenstĂ€ndige Buchstaben gezĂ€hlt werden und nicht wie im Deutschen als Varianten von A und O. Die schwedischen WörterbĂŒcher sind deswegen entsprechend geordnet und fĂŒr Deutsche anfĂ€nglich etwas verwirrend. So stehen z.B. garn und gĂ€rna nicht hintereinander, sondern mehrere Seiten weit auseinander. [Bearbeiten] PhonologieDas Schwedische zeichnet sich durch sein ausgeprĂ€gtes Vokalsystem aus. LĂ€nge und KĂŒrze der Vokale sind bedeutungsunterscheidend. In einer Silbe ist entweder der Vokal oder der auf den Vokal folgende Konsonant lang, die Verbindung von kurzem Vokal mit kurzem Konsonanten ist im Schwedischen unbekannt. Mit den Vokalen [É], [ÊË] und [É”] besitzt das Schwedische drei Mittelzungenvokale. [Bearbeiten] Vokale[Bearbeiten] Konsonanten
[Bearbeiten] Aussprache[Bearbeiten] Allgemeine AusspracheregelnDiese Ausspracheregeln sind allgemeiner Art, es gibt immer einzelne Ausnahmen. Vokale werden vor einem einzelnen Konsonanten lang, vor zwei Konsonanten kurz ausgesprochen. Bei folgenden Buchstaben unterscheidet sich der Lautwert vom Deutschen:
Buchstabenverbindungen:
[Bearbeiten] Betonung und SatzmelodieWie in den meisten europĂ€ischen Sprachen kann der Satzakzent verwendet werden, um Wörter hervorzuheben oder eine Frage auszudrĂŒcken. Anders als beispielsweise im Deutschen oder im Englischen, wo es auf der Wortebene prinzipiell nur einen Druckakzent gibt, werden im Schwedischen Worte sowohl mit einem Druckakzent als auch mit einem melodischen Wortakzent gesprochen. Der Druckakzent ist (vereinfacht gesagt) die Betonung des Wortes, der melodische Wortakzent dagegen die Melodie, mit der das Wort ausgesprochen wird. Der Druckakzent unterscheidet z.B. Betonung von Silben in Wörtern: Im Schwedischen gibt es zwei melodische Wortakzente: Akzent 1 (oder akut accent) und Akzent 2 (auch grav accent). Grob gesagt bezeichnet Akzent 1 eine âfallendeâ Wortaussprache, Akzent 2 bezeichnet die fĂŒr den schwedischen âSingsangâ verantwortliche, auf der (in der Regel) zweiten Silbe eines Wortes nochmals kurz ansteigende Wortaussprache. Der fallende Akzent 1 entspricht quasi der Betonung im Deutschen. Ihn haben meist einsilbige Wörter (evtl. auch wenn sie durch Vor- oder Nachsilben erweitert sind) und Lehnwörter. Den musikalischen Akzent 2 haben die meisten einheimischen zweisilbigen oder mehrsilbigen Wörter, auch infolge von Zusammensetzung. Wie beim Druckakzent kann auch der melodische Wortakzent im Schwedischen distinktiv, d.h. bedeutungsunterscheidend, sein:
Hierbei unterscheiden sich folgende TonhöhenverlĂ€ufe: Beim ersten Beispielwort liegt der Hauptdruck auf der ersten Silbe, die zweite Silbe hat eine niedrigere Tonhöhe und einen geringeren Druck (vgl. z.B. im Deutschen die unterschiedliche Aussprache von âheuteâ als Aussage und als Frage: heute! vs. heute?). Beim zweiten Beispielwort besitzt die erste Silbe den Hauptdruck, die Tonhöhe sinkt dabei, jedoch steigt die Tonhöhe auf der zweiten Silbe wieder an. Der melodische Wortakzent, den es auch im Norwegischen gibt, variiert bisweilen regional: wenn mehr als zwei Silben vorhanden sind, steigt der Ton dann je nach Dialekt an unterschiedlichere Stelle wieder an. Ăhnliche prosodische Merkmale auf der Wortebene kommen auch in oberdeutschen Dialekten vor: Schweizerdeutsche Regiolekte weisen z.B. charakteristische Wortmelodien auf, Ă€hnlich denen des schwedischen âSingsangâ. GegenĂŒber den eindeutigen Tonsprachen, in denen die Silbentonhöhe auf der Ebene der Wortbedeutung unterscheidend ist, ist der variable Tonhöhenverlauf in der schwedischen Sprache auch auf der Satzebene pragmatisch distinktiv, sprich, er bestimmt, ob es sich bei einem Satz um eine Frage, eine Aussage oder einen Befehl handelt. Siehe auch: Akzente in den skandinavischen Sprachen [Bearbeiten] Dialekte
[Bearbeiten] Grammatik[Bearbeiten] WortartenIm Schwedischen gibt es â abhĂ€ngig von theoretischen Positionen â bis zu 15 Wortarten. Die Wortarten, die in den meisten schwedischen Grammatiken vorkommen, sind: Verb, Substantiv, Adjektiv, Pronomen, Adverb, Numerale, PrĂ€position, Konjunktion/Subjunktion und Interjektion. DarĂŒber hinaus definieren manche Grammatiken auch Eigennamen, die Infinitivpartikel att, Partizipien (Svenska Akademiens Grammatik) sowie Artikel und Verbpartikel als eigene Wortarten im Schwedischen. [Bearbeiten] VerbenVerben werden in Bezug auf die Kategorien Tempus (PrĂ€sens, PrĂ€teritum), Modus (Indikativ, Konjunktiv und Imperativ) und Diathese (Aktiv, Passiv) flektiert. Finite Verbformen des Schwedischen sind PrĂ€sens Indikativ, PrĂ€sens Konjunktiv, PrĂ€teritum Indikativ, PrĂ€teritum Konjunktiv und Imperativ. Infinite Verbformen des Schwedischen sind Infinitiv, Supinum, Partizip PrĂ€sens und Partizip Perfekt. Die Verben werden nach ihren Stammformen in vier Konjugationsklassen eingeteilt: Die Klassen 1â3 umfassen schwache Verben:
Die Klasse 4 umfasst starke Verben, deren Stammformen durch einen Vokalwechsel (Ablaut) geprÀgt sind:
DarĂŒber hinaus gibt es unregelmĂ€Ăige Verben, die keiner der Klassen zugerechnet werden, wie z.B. dö â dog â dött â Ă; se â sĂ„g â sett â sedd u.a. [Bearbeiten] TempusDie finiten Tempusformen des Verbs sind PrĂ€sens und PrĂ€teritum. Weitere Tempusformen (Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II) werden mittels Zusammensetzungen von Hilfsverben und infiniten Verbformen gebildet.
Zu beachten ist, dass sich die Verwendung des PrĂ€teritums und des Perfekts grundsĂ€tzlich vom Deutschen unterscheidet. WĂ€hrend in der deutschen Umgangssprache das Perfekt eine absolut dominierende Rolle spielt und das PrĂ€teritum fast verdrĂ€ngt hat, so gibt es im Schwedischen noch ziemlich genaue Regeln dafĂŒr, wann welches Tempus verwendet wird. So wird bei einer eindeutigen Zeitangabe in der Vergangenenheit (z.B. gestern oder am vergangenen Sonntag) immer die Verbform PrĂ€teritum verwendet (Bsp.: IgĂ„r köpte jag en banan. = Gestern kaufte ich eine Banane.). [Bearbeiten] ModusDas Schwedische kennt drei Modusformen: Indikativ, Imperativ und Konjunktiv. Der Imperativ hat zwei Verbformen:
Der Konjunktiv hat zwei Stammformen (Konjunktiv PrÀsens und Konjunktiv PrÀteritum), die aber nur bei wenigen Verben vorkommen.
[Bearbeiten] DiatheseDas Schwedische kennt zwei Formen der Diathese: Aktiv (siehe oben) und Passiv. Passiv Wie im Deutschen sind auch im Schwedischen viele transitive Verben passivfĂ€hig. FĂŒr die Bildung des Passivs gibt es zwei Möglichkeiten. Die hĂ€ufiger benutzte Form wird durch HinzufĂŒgung der Endung -s beim Hauptverb erzeugt, die weniger frequente Form wird mit Hilfe des passivbildenden Hilfsverbs bli(va) konstruiert. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, fĂŒr das Passiv eine Ersatzform mit âvaraâ zu benutzen. Beispiele in verschiedenen Tempora:
Beispiele mit âbli(va)â
Die Ersatzkonstruktion mit bliva + Partizip Perfekt betont die den Ablauf der Handlung. Da das Partizip Perfekt (PP) in den oben genannten BeispielsÀtzen adjektivisch gebraucht wird, muss es wie ein Adjektiv an das korrespondierende Nomen angepasst werden.
Eine weitere Ersatzmöglichkeit fĂŒr das Passiv ist die Konstruktion vara + PP, die mehr das Ergebnis einer Handlung betont Beispiel mit âvaraâ Das Auto war repariert, als wir zurĂŒckkamen. â Bilen var reparerad, nĂ€r vi kom tilbaka Bei Verben mit zwei Objekten (bitranistive Verben) können beide Objekte zum Subjekt des Passivsatzes werden, z.B.:
> Författaren tilldelades ett stipendium av akademien. oder > Ett stipendium tilldelades författaren av akademien. Nichtpassivische Verwendung der s-Form des Verbs Die s-Form des Verbs wird nicht nur im Passiv verwendet, sondern auch in anderen ZusammenhÀngen:
Im Schwedischen existiert eine Reihe von Deponentia, das heiĂt Verben, die ausschlieĂlich in s-Form auftreten, aber keinen Passiv ausdrĂŒcken. Einige Beispiele:
[Bearbeiten] Substantive[Bearbeiten] GenusBei den Substantiven muss zunÀchst zwischen Utrum (en-Wörtern) und Neutrum (ett-Wörtern) unterschieden werden. Beispiele:
Dabei werden schwedische Substantive meist frei eingeteilt, man kann also nicht durch logisches Geschlecht (Sexus) oder spezifische Endungen einteilen, welchem Genus ein Substantiv angehört. Beispiele:
[Bearbeiten] Bestimmte Form â Unbestimmte FormSubstantive können in unbestimmter und bestimmter Form auftreten. Im Gegensatz zum Deutschen werden die Artikel bei der bestimmten Form nicht vorangestellt, sondern als Suffix an das Substantiv angehĂ€ngt: Beispiele:
Dabei kann es allerdings zu nötigen Anpassungen kommen, welche den Klang beeinflussen, beispielsweise bei âen lĂ€rareâ, wo das Suffix (-en) durch den Vokal auf -n beschrĂ€nkt wird, wodurch âlĂ€rarenâ entsteht, wobei gleichgĂŒltig ist, welcher Vokal die Endung bildet. So wird auch aus âett pianoâ mit dem Suffix -t âpianotâ. [Bearbeiten] Plural
Besonderheiten Endet ein En-Wort auf unbetontes -el und -en dann fĂ€llt das -e- in den anderen Formen weg. en cykel - cykeln - cyklar - cyklarna Einige wenige Wörter lassen sich in keine der oben genannten fĂŒnf Gruppen einordnen. [Bearbeiten] GenitivDas heutige Schwedische kennt - Ă€hnlich wie das Englische - mit der Ausnahme des Genitivs keine Kasusflexion mehr. Die syntaktische Stellung der Nomina im Satz wird also nur noch durch die Wortstellung oder durch PrĂ€positionen ausgedrĂŒckt. Der Genitiv wird durch einfaches AnfĂŒgen des Suffixes -s gebildet, das allerdings entfĂ€llt, wenn das Substantiv bereits auf -s endet. Nach dem Genitiv steht das Substantiv, welches in Relation steht, immer in der unbestimmten Form. Beispiel:
[Bearbeiten] PossessivpronomenDas Possessivpronomen ist der Genitiv des Personalpronomen; es bezeichnet den Besitzer einer Sache. Das Schwedische unterscheidet eine reflexive und eine nicht reflexive Form des Possessivpronomens. [Bearbeiten] Nicht-reflexive FormenDas Possessivpronomen muss an das Genus des Wortes, auf das es sich bezieht, angeglichen werden.
FĂŒr die Personalpronomen den und det gibt es ebenfalls ein Possessivpronomen: dess. Diese Form wird im Alltagsgebrauch aber eher nicht benutzt. Regel:
(NB: Die schwedische Modehauskette Hennes & Mauritz hat ihren Namen von einem DamenmodegeschĂ€ft namens âHennesâ (dt: ~FĂŒr Sie) in VĂ€sterĂ„s, das im Jahr 1968 das Stockholmer Jagd- und WaffengeschĂ€ft von Mauritz Widforss aufkaufte, um zukĂŒnftig auch Herrenbekleidung zu verkaufen) [Bearbeiten] Reflexive FormenFĂŒr die 3. Person (sowohl Singular als auch Plural) gibt es im Schwedischen darĂŒber hinaus noch ein reflexives Possessivpronomen:
Diese Form wird benutzt, wenn das Possessivpronomen beim Objekt eines Satzes steht und der Besitzer Subjekt des Satzes ist. Es lĂ€sst sich im Deutschen am besten mit der/die/das eigene ĂŒbersetzen. Beispiele: Hon kommer med sitt barn. Sie kommt mit ihrem Kind. (dem eigenen!) Beachte! Das reflexive Possessivpronomen sin/sitt/sina steht niemals zusammen mit dem Subjekt! Beispiele Jag kĂ€nner Sven och hans bror. Ich kenne Sven und seinen Bruder [Bearbeiten] Alleinstehende PossessivpronomenWie auch im Deutschen können Possessivpronomen alleine stehen, ohne dass ihnen ein Subjekt folgt. Beispiele: Har du en cigarett till mig? Jag glömde mina. Per lĂ„nade Olav sin bĂ„t. Hans var trasig. [Bearbeiten] Adjektive[Bearbeiten] DeklinationDie Beugung von Adjektiven in der unbestimmten Form verhĂ€lt sich sehr einfach, ist jedoch mit Ausnahmen gespickt. GemÀà der Regel werden Adjektive, die sich auf ein Utrum-Substantiv im Singular beziehen, nicht flektiert. Im Deutschen werden Adjektive nur dekliniert, wenn sie als Attribute benutzt werden. Ein wichtiger kontrastiver Unterschied zum Deutschen besteht darin, dass im Schwedischen Adjektive auch dekliniert werden mĂŒssen, wenn sie prĂ€dikativ benutzt werden. Das macht sich auch bei der Passivbildung (siehe oben) bemerkbar. Beispiele:
Adjektive, die sich auf ein neutrales Substantiv beziehen, erhalten das Suffix -t in der unbestimmten Form. Beispiele:
Bezieht sich das Adjektiv auf eine Pluralform, ob bestimmt oder unbestimmt, wird dem Adjektiv der Suffix -a zuteil. Beispiele:
Doch, wie gesagt, existieren irregulÀre Formen bei der Deklination von Adjektiven, die sich auf ein singulÀres, unbestimmtes, neutrales Substantiv beziehen. IrregulÀre Formen:
Die Beugung der Adjektive in der bestimmten Form ist weit regelmĂ€Ăiger und einfacher. In der bestimmten Form wird das Suffix -a (man erinnere sich an den Plural) angehĂ€ngt. Wenn das Substantiv eine mĂ€nnliche Person oder ein mĂ€nnliches Tier ist, kann im Singular statt des -a auch ein -e angehĂ€ngt werden. Beispiele:
Dabei mĂŒssen die bestimmten (oder demonstrativen) Artikel immer zusĂ€tzlich zu dem an das Substantiv angehĂ€ngten bestimmten Artikel vorhanden sein, da sich das Adjektiv direkt vor das bestimmte Substantiv stellt. AuĂerdem enden Adjektive immer auf -a in folgenden FĂ€llen: Nach allen Possessivpronomen (min, din, hans etc.)
Nach allen Genitivformen:
Auch in der bestimmten Form existieren allerdings irregulĂ€re Formen, doch nur bei den Adjektiven âlitenâ (âkleinâ) und âgammalâ (âaltâ):
PrÀdikative Verwendung
[Bearbeiten] KomparationDas Schwedische kennt in der Komparation die gleichen Stufen wie die deutsche Sprache, also Positiv, Komparativ und Superlativ. Den Elativ mit âzuâ bildet die schwedische Sprache mit âförâ. Man kann fĂŒr die Komparation fĂŒnf RegelmĂ€Ăigkeiten aufstellen:
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