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Mit dieser Seite soll der Einstieg in den Bereich Biologie in der Wikipedia erleichtert werden. Sie soll einen Überblick bieten und zur Mitarbeit anregen. Für Fragen und Diskussionen bezüglich biologischen Themen ist diese Diskussionsseite der richtige Ort. Wer sich für den Ausbau der Biologie-Artikel und Arbeit an diesem Portal interessiert, der sollte mal bei der Redaktion Biologie vorbeischauen.

Parallel zu diesem Portal existiert das Portal:Lebewesen, das sich insbesondere mit einzelnen Arten und der Taxonomie befasst.

Aktuelle Themen
  • Der Preis für die besonders saubere Dieselölsorte MDO hat sich seit 2003 verfünffacht und behindert dadurch inzwischen die Meeresforschung. Ein Forschungsschiff wie die deutsche Polarstern verbraucht heute pro Tag Treibstoff für 50.000 Euro, wenn sie sich auf See befindet; das ist die Hälfte der Gesamtkosten. Einem Bericht der Fachzeitschrift Nature zufolge wird das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut daher dieses Jahr aus dem Betrieb der Polarstern ein Millionendefizit erwirtschaften, denn das Wissenschaftsministerium habe eine Erhöhung der Zuschüsse abgelehnt. Das Institut erwäge daher, im kommenden Jahr sein Forschungsprogramm in der Arktis drastisch zu reduzieren.
  • Forscher der Universität Stellenbosch haben eine Tabakpflanze kreiert, deren Blätter sich rötlich färben, wenn in ihrem Wurzelbereich eine Landmine liegt, berichtet die südafrikanischen Zeitung Bussiness Day. Aus der Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana) isolierten sie zunächst ein Gen, das die Pflanze herbstlich-rötlich verfärbt, wenn im Boden Stickstoffdioxid vorhanden ist: Diese Substanz gelangt auch aus Landminen ins Erdreich. Da die unscheinbare Arabidopsis als Indikatorpflanze zu wenig auffällig gewesen wäre, übertrugen die Forscher das Gen in Tabakpflanzen, die in Serbien bereits auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden. [1]
  • Seeigel schaben nach Anbruch der Abenddämmerung die Algen vom steinigen Untergrund ab, auf dem sie tagsüber meist unbeweglich sitzen. Ihre Fressgeräusche werden durch die harte, kuppelförmige Außenwand ihres Körpers – vergleichbar mit dem Korpus einer Geige – massiv verstärkt. Der Zeitschrift Marine Ecology Progress Series zufolge ist die Lautstärke geeignet, Fischen und Krebsen einen Weg zu weisen zu jenen Steinhaufen oder Riffen, die von Seeigeln besiedelt werden und an denen auch mobilere Tiere Nahrung finden können.
  • Heteronectes chaneti, eine 47 Millionen Jahre alte fossile Art aus der Ordnung der Plattfische, wurde im Juli anlässlich ihrer Erstbeschreibung in Nature als „der primitivste bekannte Plattfisch" bezeichnet. Das eine Auge des Tieres befindet sich an der für Fische üblichen seitlichen Position, das andere Auge hingegen auf der entgegengesetzten Kopfseite, weit über der bei Fischen üblichen Position, unmittelbar neben der Rückenmitte. Als Mosaikform nimmt diese Art eine vermittelnde Stellung zwischen den bilateral symmetrischen Fischen und den heutigen Plattfischen ein. (Abb.)
Review der Woche

Als Bioethanol (auch Agraralkohol) bezeichnet man Ethanol, das ausschließlich aus Biomasse (nachwachsende Kohlenstoffträger) oder den biologisch abbaubaren Anteilen von Abfällen hergestellt wurde und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist.[2] Der Begriff Bioethanol ist ein aus den Begriffen biogen und Ethanol gebildetes Kofferwort. Wird das Ethanol aus pflanzlichen Abfällen, Holz, Stroh oder Ganzpflanzen hergestellt, bezeichnet man es auch als Cellulose-Ethanol. Ethanol kann als Kraftstoffbeimischung in Mineralölderivaten für Ottomotoren, als reines Ethanol (sog. E100) oder zusammen mit anderen Alkoholen (z. B. Methanol) als Biokraftstoff verwendet werden.

Exzellent-Kandidat

Bild:Qsicon exzellent Kandidat.png aktuelle Bio-Exzellenz-Kandidaten

Das FOXP2-Gen (engl. Abkürzung für Forkhead-Box P2), beziehungsweise das daraus kodierte FOXP2-Protein, spielen beim Spracherwerb[2], einschließlich der grammatikalischen Fähigkeiten, eine große Rolle. Das FOXP2-Protein ist ein Transkriptionsfaktor und zählt zur Gruppe der Forkhead-Box-Proteine. Entdeckt wurde dieses Gen erstmals 1998 bei Untersuchungen einer Londoner Familie, bei der zahlreiche Angehörige unter schweren Sprachstörungen litten. Der Name Forkhead-Box leitet sich von einer bei Taufliegen (Drosophila) beobachteten Mutation (forkhead) ab, die eine gabelartige Veränderung des Kopfes zur Folge hat. Mittlerweile wurde eine Vielzahl von FOX-Genen identifiziert, die in den unterschiedlichsten Organismen zum Teil völlig verschiedene Funktionen haben.

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Lebewesen-Kandidaten finden sich hier.

Lesenswert-Kandidat

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Fachgebiete
  • Alle Lebewesen wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein drei großen biologischen Reichen zugeordnet und von den drei klassischen Fachgebieten untersucht:
    • Botanik - zuständig für das Reich der Pflanzen
    • Zoologie - zuständig für das Reich der Tiere
    • Mikrobiologie - zuständig für das Reich der Mikroorganismen

Neben diesen drei Fachgebieten, genauer: aus diesen heraus, entstanden weitere Spezialdisziplinen:

  • Die Anthropologie ist die Wissenschaft von der Biologie des Menschen und der Menschheit. Sie befasst sich mit dem einzelnen menschlichen Wesen und speziell die Kulturanthropologie mit der Gesamtheit aller Menschen sowie der menschlichen Kultur.
  • Die Biochemie untersucht die chemischen Vorgängen in Lebewesen. Sie beschäftigt sich mit Mechanismen und der Steuerung des Stoffwechsels sowie mit dem molekularen Aufbau von Organismen.
  • Die Bioinformatik beschäftigt sich mit biologischen Sequenzen (DNA und Proteine), deren Speicherung und Vergleich, Aufklärung der Struktur und Funktion von Proteinen am Computer, ihrer Interaktion, mit DNA und biochemischen Verbindungen, biologischer Signalweiterleitung in Zellen und dem Erstellen evolutionärer Stammbäume.
  • Die Biophysik untersucht und beschreibt Prozesse in biologischen Systemen mit Hilfe der Gesetze der Physik (im wesentlichen der Thermodynamik und der Elektrodynamik) und deren Messmethoden; sie befasst sich aber auch mit der gezielten Neu- und Weiterentwicklung physikalischer Methoden zur Untersuchung biologischer Prozesse.
  • Die Biotechnologie befasst sich mit der Biotechnik, also mit der Umsetzung der Erkenntnisse aus Biologie und Biochemie in technische oder technisch nutzbare Elemente. Die Anwendungsgebiete sind u.a. Landwirtschaft, Medizin, Nahrungsmittelindustrie, Abfallwirtschaft.
  • Die Entwicklungsbiologie untersucht die Vorgänge, durch die einzelne Organismen wachsen und sich entwickeln (Ontogenese). Die Entwicklungsbiologie hat ihren Ursprung in der Embryologie und konzentriert sich heute auf die genetische Kontrolle von Zellwachstum, Zelldifferenzierung und Zellspezialisierung in verschiedenen Zelltypen und Organen.
  • Die Ökologie befasst sich mit den Wechselbeziehungen, die die Verbreitung und das Vorkommen von Organismen bestimmen. Neben der Biologie sind hier auch Geografie, Ethnologie und Psychologie beteiligt.
  • Die Taxonomie erfasst die verwandtschaftlichen Beziehungen von Pflanzen- und Tierarten sowie Viren gegeneinander in einem hierarchischem System.
  • Die Theoretische Biologie widmet sich der allgemein mathematischen Beschreibung biologischer Zusammenhänge sowie der inhaltlichen Integration biologischer Theorien.
  • Die Verhaltensbiologie erforscht das Verhalten von Tier und Mensch. Sie stellt Vergleiche zwischen Individuen und Arten an und versucht, das Entstehen bestimmter Verhaltensweisen im Verlauf der Stammesgeschichte zu erklären.
  • Die Zellbiologie erforscht den Aufbau, die Teilung und die Bewegung von Zellen sowie die Kommunikation zwischen den Zellen mit Hilfe des Mikroskops und molekularbiologischer Methoden.

Hier können Hinweise auf fehlende Artikel notiert werden

Biologische Begriffe: Antineoplastone (en) - Bienengefährdungsstufe - Fischmilch (en) - Gesellschaft für Genetik (GfG) - Gesellschaft für Entwicklungsbiologie (GfE) - Histatin web - International Association of Vegetation Science - International Plant Names Index - Retraktor (Biologie) / Retraktormuskel - stotting (en) - Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

Wissenschaftler: Alfred William Alcock (en) - Lyman David Benson (es) - Francis Buchanan-Hamilton (en) - Nicolaas Laurens Burman (en) - Stanisław Burzyński (en) - Joseph Decaisne (en) - David Richard Hunt (es) - Petter Adolf Karsten (en) - Franz Eugen Köhler - Paul Kummer (en) - Lucien Quélet (en) - Jean René Constant Quoy (en) - Harry Govier Seeley (en) - Nigel Paul Taylor (es) - mehr

siehe auch: Portal:Biologie/Neue Artikel



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