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Kriminologische Bezeichnung
Strafanzeige: mittig ist die kriminologische Bezeichnung Ladendiebstahl genannt
Eine kriminologische Bezeichnung ist eine Bezeichnung innerhalb der deutschen Polizei, um straf- und bußgeldbewehrte Taten[1] genauer einordnen zu können als dies der gesetzliche Tatbestand zulässt. Dabei werden Begriffe der Kriminologie verwendet. Erfasst werden sämtliche Delikte des Strafrechts sowie einige wichtige Ordnungswidrigkeiten (beispielsweise solche nach dem Reisegewerbe).
[Bearbeiten] HintergrundSämtliche polizeilichen Ermittlungsverfahren werden dadurch differenzierter erfass- und auswertbar, z. B. durch Zuordnung einer Tat zum angegangenen Objekt, zum erlangten Gut („…einer „Bombe“ u. ä.), zur Motivation („politisch motiviert“ u. ä.) und zum modus operandi („überfallartig“, „vorgetäuscht“ u. ä.). Dies dient vor allem dem Führen von Kriminalstatistiken aller Art bzw. auf Regionen bezogen, womit auch zusammenfassende Aussagen und Prognosen getroffen werden können. Durch die stark durchgegliederte Ordnung ist zum Beispiel eine Auswertung zu Eigentumsdelikten strukturiert nach einzelnen Gesichtspunkten möglich. Für die interne Verwaltung der Datensätze gibt es für jedes Delikt eine bundesweit einheitliche sechsstellige Schlüsselzahl, die nach Gruppen geordnet ist. Der Schlüssel wird auch in die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt übernommen. Ferner finden diese Schlüssel Eingang in den Kriminalaktennachweis und das System INPOL der Polizei. Die Justizverwaltung arbeitet nicht mit diesen Bezeichnungen bzw. mit diesem Schlüsselsystem. [Bearbeiten] Beispiele
[Bearbeiten] Siehe auch[Bearbeiten] Anmerkungen
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