Hypertextualität

Als Hypertextualität bezeichnet man in der Transtextualitätstheorie nach Gérard Genette eine Form der Überlagerung von Texten, die nicht der des Kommentars entspricht, also beispielsweise, dass ein späterer Text ohne den vorhergehenden nicht denkbar wäre.

Ein Beispiel für Hypertextualität bildet James Joyces Roman "Ulysses" (1922), der ohne Homers "Odyssee" nicht hätte entstehen können.

Im Kontext von Hypertexten bezeichnet man als Hypertextualität auch häufig zusammenfassend deren charakteristische Merkmale wie Nichtlinearität, Nichtsequentialität, Dekontextualisierung, Rekombinatorik, Interzeption, Assoziativität usw.

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