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Diamantenfieber
Diamantenfieber (Originaltitel: Diamonds Are Forever) ist der siebte Film der von Eon Productions Ltd. produzierten James Bond-Reihe. Die Handlung basiert auf dem 1956 geschriebenen gleichnamigen Roman von Ian Fleming. Als Regisseur zeigt sich Guy Hamilton verantwortlich.
[Bearbeiten] HandlungZu Beginn der Handlung ist Bond einmal mehr auf der Suche nach Ernst Stavro Blofeld, dem Boss der Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E., an dem er sich außerdem für den Tod seiner Frau Tracy (siehe Im Geheimdienst Ihrer Majestät) rächen will. Bond spürt ein Laboratorium von Blofeld auf, in welchem dieser sich auf chirurgischem Wege Doppelgänger von sich selbst erschafft, um die Gefahr, getötet zu werden, zu reduzieren. Tatsächlich gelingt es Bond lediglich, einen zukünftigen Doppelgänger zu töten, sowie einen weiteren, den er irrtümlich für den echten Blofeld hält. Nachdem der MI6 den Fall Bedlam (Codename für die Eliminierung von Blofeld) wegen dessen scheinbaren Todes endgültig abschließt, wird Bond mit einem neuen Fall beauftragt. Große Mengen von Südafrikanischen Diamanten werden gestohlen, tauchen aber nirgendwo auf dem internationalen Diamantenmarkt auf. Die britische Regierung vermutet, dass sie gehortet werden, um letztendlich den Preis in die Höhe zu treiben. In der Zwischenzeit sind die beiden Auftragskiller Mr. Wint & Mr. Kidd bereits an der Arbeit, systematisch sämtliche Leute, die Kontakt mit den aus Südafrika geschmuggelten Diamanten hatten und daher als Mitwisser in Betracht kommen, zu ermorden. Getarnt mit der Identität des in Großbritannien festgenommen Diamantenschmugglers Peter Franks reist Bond zunächst nach Amsterdam, um den Schmugglerring zu infiltrieren und herauszufinden, wer die Diamanten hortet. Dort trifft er die Schmugglerin Tiffany Case, die selbst zunächst ein Teil des Rings ist. Da Ms. Case Bond für Peter Franks hält, übergibt sie ihm die Diamanten für den Weitertransport in die USA. Plötzlich taucht jedoch der echte Franks auf, dem die Flucht vor den britischen Behörden gelungen ist. Im Treppenhaus tötet Bond Franks und gibt ihm durch seine eigene Brieftasche die Identität von „Bond“. Versteckt in der Leiche von Franks transportiert Bond alias Franks nun selber die Diamanten an ihren Bestimmungsort: Las Vegas über Los Angeles, wobei ihm bei der Einfuhr in die USA sein alter Freund, der CIA-Agent Felix Leiter, hilft. Auf dem Weg nach Las Vegas gerät nun auch Bond in die Fänge des Duos Mr. Wint & Mr. Kidd. Bond (immer noch als „Peter Franks“) soll in einem Krematorium in der Mojave-Wüste die Diamanten an das nächste Glied in der Kette weiterreichen und dafür seinen Schmugglerlohn erhalten. Nach der Übergabe wird Bond jedoch bewusstlos geschlagen, in einen Sarg gelegt und in den Ofen gefahren. Als er aufwacht, merkt er, wie heiß es um ihn bereits wird. Zum Glück für Bond hatte der MI6 die zum Schein geschmuggelten Diamanten gegen falsche Diamanten ausgetauscht. Da dies auffällt, wird „Peter Franks“ wieder aus dem Ofen heraus geschoben. Die an ihn gerichtete Frage, wo denn nun die echten Diamanten seien, kontert Bond mit der Gegenfrage, wo denn das echte Geld sei und fährt unverdrossen weiter nach Las Vegas. Dort deckt Bond auf, dass der Diamantenschmuggel nur ein Teil eines viel größeren Komplotts des immer noch lebendigen Blofeld ist. Dieser benötigt die Diamanten, um mithilfe des Laser-Experten Dr. Metz einen Laser-Satelliten zu bauen. Dazu bedient er sich der Identität und des Konzerns des zurückgezogen lebenden Milliardärs Willard Whyte (eine Anspielung auf Howard Hughes), den er gefangenhält und mit einem Stimmenmodulator imitiert. Bond dringt in das in der Wüste bei Las Vegas gelegene Forschungslaboratorium von Willard Whyte ein, in dem nunmehr der in der deutschen Synchronisation spürbar sächselnde Dr. Metz mit der Fertigstellung des Satelliten beschäftigt ist. Bond wird dort entdeckt, kann jedoch mithilfe eines Mondbuggy aus der Anlage fliehen. Um die Weltmächte aufzuschrecken zerstört Blofeld mithilfe des inzwischen fertiggestellten Satelliten Atomanlagen in den USA, der Sowjetunion und der Volksrepublik China unter dem Vorwand einer weltweiten Abrüstung. Mithilfe der Laserwaffe erpresst er die Nuklearmächte. In einer internationalen Auktion soll die nukleare Vorherrschaft an den Meistbietenden verkauft werden. Am Ende gelingt es Bond, die auf einer stillgelegten Ölplattform liegende Basis, von der aus Blofeld den Satelliten steuert, zu zerstören und die Welt zu retten. Dabei tötet er, nachdem er schon in Las Vegas ein weiteres Double tötete, den echten (?) Blofeld, indem er dessen Mini-U-Boot gegen die Plattform schleudert. [Bearbeiten] GegnerNeben Blofeld und seinen Doppelgängern fallen als sehr ungewöhnliches Gespann die Killer Mr. Wint und Mr. Kidd auf. Verschiedene Andeutungen sowie ihre vor allem in der deutschen Synchronisation recht „tuntige“ Sprechweise lassen darauf schließen, dass die beiden mehr als nur Berufskollegen sind. Während des ganzen Films töten die beiden ihre Gegner auf sehr „originelle“ Art: Ein südafrikanischer Zahnarzt wird getötet, indem ihm ein Skorpion in den Hemdkragen gesteckt wird, das zweite Bond-Girl Plenty O'Toole wird, vermutlich von den beiden, im Garten von Tiffanys Haus an einen Betonklotz gebunden und im Swimmingpool ersäuft. Sie versuchen zunächst Bond, in einem Sarg eingeschlossen, im Ofen eines Krematoriums lebendig einzuäschern. Bei einem zweiten Mordversuch legen sie Bond in ein Pipelinerohr, mit dem er am nächsten Tag verbaut werden soll; nur durch Zufall kann Bond entrinnen. Dabei bemerkt er den schweren Geruch von Mr. Wints Herrenparfüm, das er am Schluss wiedererkennt („I've smelt that perfume before – and both times I've smelt a rat“), als beide ihn, als Kellner verkleidet, nun endgültig zu ermorden versuchen. Beim Versuch, Bond mit brennenden Schaschlikspießen zu töten, fängt Mr. Kidd selbst Feuer, nachdem Bond ihm den Inhalt einer Alkoholflasche auf die Jacke schüttet. Brennend stürzt er sich ins Meer. Mr. Wint wird mit der für Bond vorgesehenen Bombe im Schritt über Bord geworfen, wo er in der Luft durch die Explosion zerrissen wird. Bond wird auch von zwei sportlichen weiblichen Bodyguards von Willard Whyte namens Bambi und Klopfer attackiert (beide Namen wurden „entliehen“ aus dem Disney-Film Bambi), die ihn zunächst verprügeln und ihn schließlich in einen Pool werfen. Bond kann die beiden erst bezwingen, indem er sie ein paar mal lange unter Wasser drückt. Letztendlich ohne die beiden völlig zu ersäufen, lässt Bond sie erschöpft und hustend an den Beckenrand flüchten, wo Klopfer ihm mit einem Handzeichen verrät, wo die Kammer ist, in der Whyte versteckt ist. [Bearbeiten] Synchronisation
[Bearbeiten] HintergrundSean Connery ist zum sechsten Mal in der Rolle des MI6-Agenten zu sehen. Ursprünglich war der amerikanische Schauspieler John Gavin für die Hauptrolle vorgesehen. Doch zum einen hatten die beiden Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli beim letzten Film (Im Geheimdienst Ihrer Majestät) mit dem ebenfalls unerfahrenen George Lazenby schlechte künstlerische Erfahrungen gemacht und auch die Zuschauerzahlen waren im Vergleich zu den vorherigen James Bond Filmen niedriger. Zum Anderen zeigte sich Sean Connery bereit, noch einmal die Rolle des James Bond zu spielen. Der Grund dafür ist von finanzieller Natur: Connery bekam eine Gage von 1.430.000 $ (die er allerdings komplett seiner Organisation spendete), eine Beteiligung am Einspielergebnis und United Artists garantierte ihm die Produktion zweier Kinofilme seiner Wahl. Gavins Vertrag wurde deshalb aufgelöst. Per Zufall kam es auch zu einer Zusammenarbeit mit Howard Hughes, der trotz seiner Zurückgezogenheit, den Produzenten wohlwollend gegenüberstand. Broccoli beschreibt in seinen Memoiren, dass Hughes durch persönliche Intervention es ermöglichte, dass das Team auf dem Aufzug eines seiner Hotels drehen durfte, nachdem der Hotelmanager dies vorher untersagte. [Bearbeiten] Kritik
[Bearbeiten] Gadgets
[Bearbeiten] Filmfehler
[Bearbeiten] Drehorte[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Einzelnachweise[Bearbeiten] Weblinks
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