Berufsfachschule für Informatik

Eine Berufsfachschule für Informatik ist eine schulische Ausbildung zur/zum "staatlich geprüfte/r technische/r Assistent/in für Informatik.

Für diese Schulform wird der Realschulabschluss oder ein ähnlicher Abschluss verlangt. Außerdem wird der erweiterte Realschulabschluss nach Bestehen der Abschlussprüfung erlangt. Die Schulform dauert zwei Jahre. Es ist eine vollständige Berufsausbildung, d.h es kann eine qualifizierte Arbeitstätigkeit aufgenommen werden. Außerdem kann ein Gymnasium oder die Fachoberschule besucht werden.

In der Oberstufe (zweites Ausbildungsjahr) wird ein 160-Stunden-Projekt durchgeführt, indem die Schüler ein Projekt im Bereich der Informatik erstellen. Dieses muss genaustens geplant und dokumentiert werden. Die 160 Stunden müssen durch die Dokumentation bewiesen werden.

Es wird ein betreutes vierwöchiges Betriebspraktikum in einem Informatikbetrieb durchgeführt.

Allgemeine Fächer im Rahmen der Ausbildung sind Politik, Englisch, Mathematik, (Religion) und (Sport).

BBuIT (Berufsbezogener Unterricht IT) umfasst:

  • Software entwickeln und anpassen,
  • Dokumente erstellen,
  • Datenbanken erstellen und pflegen,
  • Netze nach Vorgaben einrichten,
  • Elektronische Schaltungen,
  • Rechner in technische Prozesse einbinden,
  • Einzelplatzrechner einrichten und administrieren,
  • Betriebswirtschaftlich wirken

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